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Es werden Posts vom Juli, 2025 angezeigt.

Kynosarges 2518

Solange man nur in der Vorstellung lebt, klappt alles reibungslos, aber sobald man sich mit der Realität auseinandersetzt, treten Probleme auf, die einen herausfordern, aus der Komfortzone zerren - und das ist vielleicht das Gute daran.  Ich schreibe hier in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli und vieles ist ganz anders als es vor einer Woche aussah: Letzte Woche Montag beendete ich die Schicht ohne Zwischenfälle, fuhr nach Hause, packte die letzten Notwendigkeiten in mein Auto und fuhr los, den Trailer zu holen. Den bekam ich auch ohne größere Schwierigkeiten und fuhr mit ihm zunächst zum Ingenieur-Freund, wo ich zum Abendessen eingeladen wurde, und danach mit ihm zum Boot, um dort mit ihm zu übernachten und am nächsten Morgen das Boot für den Kran und den Transport vorzubereiten und das Zugfahrzeug zu holen - soweit lief alles nach Plan. Wir hatten Segel, Batterien, Werkzeug etc. aus dem Boot geholt, um sein Gewicht möglichst zu reduzieren.  Wie das Boot am Kran hing, hatte e...

Kynosarges 2517

Ich muss noch einmal auf die Relativität von Zeitempfindung eingehen, die sich fast schon wie ein Paradoxon anfühlt: Es ist Donnerstag, eine weitere angenehm verlaufene Doppelschicht ging zuende und ich sitze in einem Café und ruhe mich aus, bevor einige wichtige Termine anstehen. Von den vielen Personen, die das Café passieren, erinnert mich eine an eine ehemalige Schülerin von mir. Ich überlege, was diese Schüler:innen heute wohl tun könnten, und erschrecke darüber, dass sie jetzt ungefähr 30 sein müssten, so alt, wie ich war, als ich sie hatte und sie ungefähr 15 Jahre alt waren. Die Zeit, die ich sie hatte, fühlt sich zwar nicht wie gestern, aber doch wie vorgestern an - seitdem habe ich durchaus drei bis vier andere Sachen gemacht. Dennoch, wenn ich mich zurückerinnere, als ich 15 war, sind in der Zeit, bis ich 30 war, gefühlt tausend Jahre vergangen und ich habe eine Million Dinge erlebt, oder anders gesagt, mit 15 war ich in einem komplett anderen Universum als mit 30, während i...

Kynosarges 2516

Am Dienstag, 08. Juli auf der Fahrt zur Arbeit in der Bahn fragte ein junger Mitfahrer seinen Banknachbarn, warum Musketiere eigentlich "Tiere" heißen. Mehrmals musste ich den Impuls unterdrücken, ihn zu fragen, wenn Menschen, die Kanonen bedienen, Kanoniere heißen, wie man dann wohl Menschen nennen könnte, die Musketen bedienen. Ich gebe aber gern zu, dass ich in meiner Jugend auch dachte, dass es irgendwie auf muskulöse Tiere hinweist, immerhin gab es damals eine Zeichentrickserie zu D'Artagnan und den drei Musketieren, in der die Darsteller Hunde und andere Tiere waren. Die Arbeit ansonsten verlief gut und endete am 10., den ich zu einem glücklichen Tag machen konnte, indem ich für meinen Bootstransport das letzte Glied, das Zugfahrzeug, finden und reservieren konnte, im Anschluss alle anderen Faktoren dazu auch festzurrte und danach eine Gratis-Bootstour auf dem Rhein wahrnahm. Abends verteilte ich noch Sandwiches in der Stadt.  Freitag hatte mein Kind seinen letzten ...

Kynosarges 2515

Es ist die Nacht von Montag, 07. Juli auf Dienstag. Dienstag Abend habe ich nach einigen Tagen Pause wieder einen Arbeitseinsatz bis Donnerstag.  Die letzten Tage habe ich ziemlich ruhig verbracht.  Am 01. Juli habe ich immerhin einen Mini-Schritt für Ordnung in meinem Kleiderschrank gemacht und dazu drei Song-Entwürfe geschrieben; abends fand eine Essensverteilung statt.  Am 03. habe ich meinen Bootstransport für den 21.-23. organisiert - lediglich ein Zugfahrzeug fehlt noch, das 3,5t-Anhängelast ziehen kann. Außerdem habe ich einen Werkstatttermin für mein Auto für einen Zahnriemenwechsel kommenden Montag. Für meine Animationen habe ich neue Anregungen in der Bibliothek gefunden, abends dann eine neue Essensverteilung gemacht, mit dem Ingenieur-Freund weitere Schritte für den Bootstransport besprochen, bei dem er mich begleiten wird, sowie eine Kulturveranstaltung besucht.  Am 04. kamen abends Couchsurfer für das Wochenende - vorher habe ich noch Besorgungen für me...