Direkt zum Hauptbereich

Posts

Kynosarges 2402

Tatsächlich 16 Tage sind es geworden seit dem letzten Eintrag. Heute ist der 18. Juni 2024. Zunächst will ich auf die vergangenen 16 Tage schauen mit besonderem Fokus auf das, was ich mir für diese vorgenommen hatte. In Bezug auf die Lohnarbeit lief einerseits alles nach Plan, es kamen allerdings zusätzliche Arbeitszeiten dazu einmal dadurch, dass ich einen Kollegen für 15 Stunden vertreten habe, einmal dadurch, dass ich als unentgeltliche Freundschaftsleistung den Hund einer Klientin betreut habe und Tags darauf zum Essen eingeladen wurde. Damit summieren sich alle Arbeitsstunden dieser 16 Tage einschließlich Hundesitting auf 160, hinzu kommen die zwei Tauchwochenenden, jeweils Samstag und Sonntag quasi den ganzen Tag einnehmend sowie deren Nachwirkungen, die sich in mehreren Tagen schwerst verstopfter Schnupfnase äußerten, mit der ich trotzdem arbeiten ging. Und der Klima-Couchsurfer war auch noch vier Tage da, eine erfreuliche Begegnung mit einem Netzwerker und Lobbyisten für Nachha
Letzte Posts

Kynosarges 2401

Hiermit möchte ich meine Leserschaft dazu einladen, einem neuen Ansatz dieses Blogs beizuwohnen, der, teils sich selbst persiflierend in gestelzter Sprache geschrieben, Überblick geben soll über die verschiedenen Projekte und Ideen, die mich beschäftigen. Hierzu möchte ich in einem Turnus von einem bis drei Beiträgen pro Monat zum Einen rückblickend berichten, zum Anderen in die Zukunft planen, was mein Leben bewegt. Damit hoffe ich mehrere Ziele zu verfolgen: Als erstes habe ich so für später eine Art Erinnerungstagebuch, zum Zweiten bekomme ich so hoffentlich meine diversen Projekte besser auf den Weg und drittens eigne ich mir so eine bessere Schreibroutine an. Zusätzlich noch, dann eher für die Zukunft, könnte ich jeden Blogeintrag als Skript für einen Podcast nutzen, weswegen ich eine entsprechende Gliederung und zehn bis dreißig Vorleseminuten entwickeln möchte. Zu Beginn möchte ich auf die letzten, sagen wir, 15 Tage zurückblicken. Heute, der Tag, an dem ich beginne, ist Montag,

Jahresrückblick 2022

Das Jahr 2022 war für mich ziemlich wechselhaft und ereignisreich, daher möchte ich es zum Jahresende mit einem Rückblick versuchen, der monatsweise auf bestimmende Elemente eingeht. Der Januar war geprägt von langen Dialogen auf Distanz mit einer Person, die mir innerhalb kürzester Zeit sehr wichtig, vielleicht zu wichtig geworden war. Was mir dabei besonders gefiel, war der tiefgründige wie auch sehr persönliche Gedankenaustausch über relevante Themen des Lebens, der teils wie ein Pingpongball hin und her gespielt werden konnte und mir einige fruchtbare Impulse im Leben gab. Dieser Austausch ging noch weit in den Februar hinein, ebbte dann allerdings durch innere und äußere Umstände geschuldet allmählich ab und ist bis heute so gut wie eingeschlafen, auch die Impulse, wenngleich auch nicht ganz abgebrochen. Zudem nahm im Januar die Aussicht auf ein schönes Segelboot, die sich im Vorjahr ergeben hatte, eine Hurley 30 in Ostfriesland, ein jähes, trauriges Ende, weil das Boot, über das

Kommen alle sinnlichen Eindrücke von Aussen oder gibt es eine von Innen geschaffene sinnliche Welt?

Was ist denn „von innen“? …und was ist dann „von außen“? Innerhalb und außerhalb des Körpers: Dein Körper ist in Bezug auf Dein Bewusstsein auch Teil der Außenwelt und wird wie die Welt um ihn herum auch von innen von Dir wahrgenommen. Innerhalb und außerhalb des Nervensystems: Das Nervensystem reagiert wohl auf Anfangsreize von außerhalb und gibt diese stetig weiter bis ins Gehirn als endlos lange Kettenreaktion. Es ist denkbar, dass auch mal ein sinnliches Event allein aus dem Nervensystem heraus ohne äußeren Reiz entsteht und weitergeleitet wird. Aber ist das Nervensystem in Bezug auf das Bewusstsein nicht auch außen? Oder an der Grenze? Innerhalb und außerhalb des Bewusstseins: Nun ja, da muss man sich erstmal genauer klar machen, was das sein soll, Bewusstsein. OBdA möchte ich sagen, dass das Bewusstsein vielleicht ein emergentes Phänomen aus der Sinnlichkeit sein könnte. Dann wären alle Bewusstseinsinhalte zumindest ursprünglich sinnlicher Natur, wenngleich sie bewusstseinsin

Wir sind alle divers und normal.

Ich bin überzeugt, unser althergebrachtes, für normal gehaltenes Geschlechtersystem ist falsch: Die Annahme, es gebe für den Menschen nur zwei biologische Geschlechter und er ist entweder das eine oder das andere ist schon eine falsche Prämisse. Der Mensch ist Träger vieler verschiedener Eigenschaften, dazu gehören auch einige, die im Zusammenhang stehen mit Biologie und Geschlecht. Allerdings ist dies kein binärer Schalter, sondern folgendermaßen: Es gibt die genetische Grundlage in XX und XY (aber bereits da gibt es schon Abweichungen), die dazu führen, vereinfacht gesagt, dass in der embryonalen Entwicklung entweder verstärkt Östrogen oder verstärkt Testosteron die Umgebung macht, in der sich bestimmte Teile der Physiognomie entwickeln. Allerdings gibt es da vollkommen natürlich biologische Schwankungen. Bei der einen Person soll ein Penis entwickelt werden, allerdings gibt es wenig Testosteron, also wird die Penisanlage vielleicht nur recht reduziert. Bei der anderen soll ein gebä

Donauabwärts 01

Liebe Freunde, ich habe mir ein spannendes Projekt auferlegt: Ab Oktober möchte ich mit einer Jaguar 27, einer alten, stabilen, englischen 8m-Yacht gemütlich in kleineren Etappen die Donau abwärts bis ins Schwarze Meer fahren. Hierbei freue ich mich über freundschaftliche Begleitung und Unterstützung. Begleitung als Besuch ist jederzeit möglich. Derzeit steht sie am Bodensee auf einer Wiese zwischen Kressbronn und Langenargen, also zwischen Lindau und Friedrichshafen, und soll dort reisefertig gemacht werden. Hierfür ist mindestens erforderlich: - gründliche Reinigung innen und außen - Motorwartung - Abdichtung an Fenstern und Kiel (Sikaflex) - Schleifen und Lackieren vor allem des Unterwasserschiffs - Transport vom Bodensee zur Donau (Kehlheim/Regensburg). Im weiteren Verlauf, also durchaus auch erst unterwegs, können weitere Tätigkeiten anfallen: - Ausbessern des Mobiliars und der Inneneinrichtung - Einrichten erweiterter Kreativ-Werkstatt-Möglichkeiten - Energiegewinnung

Holland Mai 2022

24. Mai ging es los, zunächst mit dem Zug bis an die Grenze zu den Niederlanden, allerdings gab es teils Verspätungen und Ausfälle, so dass Emmerich zwei Stunden später erreicht wurde als geplant. Der Zug wäre bis Arnhem gefahren und bis Emmerich gab es auch keine Fahrscheinkontrolle. In Emmerich wechselte dann das Personal und wollte die Fahrscheine sehen, also fragte ich, bis wohin ich mit meinem NRW-Ticket fahren könne, und das war ein Vorort von Emmerich direkt an der Grenze. Zunächst versuchte ich dort aus dem Ort heraus auf die Autobahn zu trampen, aber weil dies nicht funktionierte, machte ich mich zu Fuß auf den Weg zur nur wenige Kilometer entfernten Autobahnraststätte. Von dort konnte ich nach etlicher Zeit einen Lift nach Arnhem erwischen. Weil ich für Amsterdam, mein eigentliches Ziel, ohnehin noch keine Übernachtungsmöglichkeit hatte, suchte ich nun eine für Arnhem, da es bereits ziemlich spät war. Mein Gastgeber holte mich dann sogar von der Raststätte Arnhem ab - mit gro