Liebe Freunde,
ich habe mir ein spannendes Projekt auferlegt:
Ab Oktober möchte ich mit einer Jaguar 27, einer alten, stabilen, englischen 8m-Yacht gemütlich in kleineren Etappen die Donau abwärts bis ins Schwarze Meer fahren.
Hierbei freue ich mich über freundschaftliche Begleitung und Unterstützung.
Begleitung als Besuch ist jederzeit möglich. Derzeit steht sie am Bodensee auf einer Wiese zwischen Kressbronn und Langenargen, also zwischen Lindau und Friedrichshafen, und soll dort reisefertig gemacht werden.
Hierfür ist mindestens erforderlich:
- gründliche Reinigung innen und außen
- Motorwartung
- Abdichtung an Fenstern und Kiel (Sikaflex)
- Schleifen und Lackieren vor allem des Unterwasserschiffs
- Transport vom Bodensee zur Donau (Kehlheim/Regensburg).
Im weiteren Verlauf, also durchaus auch erst unterwegs, können weitere Tätigkeiten anfallen:
- Ausbessern des Mobiliars und der Inneneinrichtung
- Einrichten erweiterter Kreativ-Werkstatt-Möglichkeiten
- Energiegewinnung aus Solar-, Wind- und Muskelkraft nebst Elektroantrieb
- Pflanzen- und Insektenzucht nebst Biogasanlage und Trockentrenntoilette
- weitere Low-Tech- und Nachhaltigkeitsideen.
Des Weiteren wäre mediale Unterstützung hilfreich über Print-, Bild-und-Ton- und Online-Medien, auch zB in Filmaufnahme und -Schnitt.
Den Großteil von alledem traue ich mir notfalls alleine zu, es ist allerdings doch schöner und oft auch erfolgreicher, wenn man Projekte zu zweit oder zu mehreren angehen kann.
Bei Interesse freue ich mich über rege Zuschrift.
Solange man nur in der Vorstellung lebt, klappt alles reibungslos, aber sobald man sich mit der Realität auseinandersetzt, treten Probleme auf, die einen herausfordern, aus der Komfortzone zerren - und das ist vielleicht das Gute daran. Ich schreibe hier in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli und vieles ist ganz anders als es vor einer Woche aussah: Letzte Woche Montag beendete ich die Schicht ohne Zwischenfälle, fuhr nach Hause, packte die letzten Notwendigkeiten in mein Auto und fuhr los, den Trailer zu holen. Den bekam ich auch ohne größere Schwierigkeiten und fuhr mit ihm zunächst zum Ingenieur-Freund, wo ich zum Abendessen eingeladen wurde, und danach mit ihm zum Boot, um dort mit ihm zu übernachten und am nächsten Morgen das Boot für den Kran und den Transport vorzubereiten und das Zugfahrzeug zu holen - soweit lief alles nach Plan. Wir hatten Segel, Batterien, Werkzeug etc. aus dem Boot geholt, um sein Gewicht möglichst zu reduzieren. Wie das Boot am Kran hing, hatte e...
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