An einem freien, geeigneten, möglichst zentralen Platz im öffentlichen Raum, aber trotzdem nicht die öffentlichen Abläufe störend, könnte man eine Struktur errichten, die freiwilliges Engagement für Low Tech konzentriert und dabei Menschen, die auf der Straße leben, einbezieht. Diese Struktur könnte auf einer Plattform zB aus Paletten oder Vergleichbarem untergebracht sein und darüber ein Tarp als Dach abgespant sein. Ein Teil könnte als Kammer oder Bretterverschlag Werkzeug usw. bereithalten. Dies könnte zB auch ein Schiffscontainer sein, abschließbar. Übernachtungen wären auf Pritschen/Werkbänken und Hängematten unter dem Tarp möglich. Das Dach wird mit Solarpaneelen ausgestattet, außerdem gäbe es Solar- und Kerzenöfen. Dort könnte man eine Küche für alle betreiben. Willkommen ist beim Projekt jede Person, die aktiv beiträgt zu den Notwendigkeiten wie Ordnung, Sauberkeit, Organisation und Sicherheit. Letztlich kann alles komplett im Container untergebracht und mit diesem transportiert werden.
Nachdem im vergangenen Blogeintrag ziemlich viel aufregendes geschehen ist, meist allerdings in unerfreulichem Sinn, ist die Tage darauf bis jetzt kaum etwas dergleichen passiert. Mit dem hochbetagten Freund gab es weitere lange Gespräche, weitere Ausflüge in die Umgebung und abends ein Glas Wein - so auch am Mittwoch, 06. August. Am Donnerstag kam kurzfristig eine Freundin von ihm kurz zu Besuch, bei der mir auffiel, während ich mit ihm wie mit einer ehrwürdigen Respektsperson umgehe und sein umfangreiches Wissen wertschätze, dass sie ihn, vielleicht eher unbewusst, oder vielleicht war es auch nur mein Bauchgefühl, eher wie einen tattrigen alten Mann anspricht, den man nicht immer für voll nehmen muss und manchmal fast wie ein Kind behandeln kann. Überraschend war für mich vor allem, dass er sich ihr gegenüber gewissermaßen auch in diese Rolle begibt - beim gemeinsamen Teetrinken war er meinem Gefühl nach ein anderer, als wenn er mit mir alleine ist. Mich hat dies ein bisschen er...
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