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Höchstes Prinzip? (Gott?)

Was einige Religionen aus sowas wie "Gott" gemacht haben, damit kann ich eigentlich nicht mitgehen.

Ich kann eher mit den Ausführungen beispielsweise von Plotin gehen, der eine Art "höchstes Prinzip" formuliert. Mir scheinen die Welt, das Leben und das Bewusstsein nicht ganz zufällig entstanden zu sein, sondern die "Explosionsmasse des Urknalls" scheint sich durch die Wirkung dieses höchsten Prinzips nach und nach auf höheren Stufen "einzunorden". Ich sehe Evolution nicht als "zufällige Schichtpyramide", dass also aus Vorhandenem sich zufällig Neues entwickelt und wieder verworfen wird, wenn es sich nicht halten kann, sondern als etwas "Gezogenes", dass also, wie die Schwerkraft auf Wasser, das nach und nach zu einem Bach wird, der ins Tal gezogen wird (und nicht von oben geschoben), eine Art Kraft auf die Materie wirkt und sie in Formen bringt, die ihren Entfaltungsspielraum ausreizen um sich weiterzuentwickeln. Dem einzelnen Lebewesen oder Phänomen sind diese Vorgänge möglicherweise nicht klar, das füllt einfach nur unter Zuhilfenahme von Marerie sein Raumzeitfenster aus bis es vergeht.

Vielleicht ist das höchste Prinzip, der Logos, aber ebenfalls nur so ein vergängliches Phänomen.

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