Kommunismus kann bei Menschen nicht funktionieren, zumindest nicht vollständig, weil Menschen zum Teil zwar Gruppentiere sind, zum Teil aber auch Individualisten, die Privatinteressen nachgehen. Die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte hat kommunistische Strukturen, Demokratien haben das auch, aber das geht jeweils nur als äußerer Rahmen, der vielfältige freie Entfaltung innen ermöglicht. Wahrscheinlich erfordern die aktuellen Herausforderungen zB beim Klimawandel etwas mehr Gemeinsinn, denn wir müssen gemeinsam unseren Ressourcenverbrauch und unsere Treibhausgasemission reduzieren. Aber das klappt wesentlich besser oder sogar ausschließlich durch geschickt entwickelte Anreize als durch Zwang. Allerdings würde ich aus einem Nachhaltigkeitsgebot zB eine Erweiterung der Menschenrechte um das Recht auf eine intakte Biosphäre formulieren, die Gesellschaften und Individuen in ihrem Gesamtkonsum oben begrenzt und gleichzeitig von unten her allen ein Minimum an Ressourcen garantiert.
Solange man nur in der Vorstellung lebt, klappt alles reibungslos, aber sobald man sich mit der Realität auseinandersetzt, treten Probleme auf, die einen herausfordern, aus der Komfortzone zerren - und das ist vielleicht das Gute daran. Ich schreibe hier in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli und vieles ist ganz anders als es vor einer Woche aussah: Letzte Woche Montag beendete ich die Schicht ohne Zwischenfälle, fuhr nach Hause, packte die letzten Notwendigkeiten in mein Auto und fuhr los, den Trailer zu holen. Den bekam ich auch ohne größere Schwierigkeiten und fuhr mit ihm zunächst zum Ingenieur-Freund, wo ich zum Abendessen eingeladen wurde, und danach mit ihm zum Boot, um dort mit ihm zu übernachten und am nächsten Morgen das Boot für den Kran und den Transport vorzubereiten und das Zugfahrzeug zu holen - soweit lief alles nach Plan. Wir hatten Segel, Batterien, Werkzeug etc. aus dem Boot geholt, um sein Gewicht möglichst zu reduzieren. Wie das Boot am Kran hing, hatte e...
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