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Vorstellung

Dieser Blog entsteht durch Anregung eines Freundes. Vielen Dank an dieser Stelle.

Ich möchte gerne in der Zukunft eine Tätigkeit als Publizist ergreifen. Statt auf den sozialen Netzwerken mich in Diskussionen auszulassen, könnte ich doch einige meiner Gedanken und Ideen auch in solcher Form bündeln und mindestens für später als Quelle anderen Schaffens bereithalten.

Zwar hatte ich schon öfter eine solche Idee, u.a. habe ich Reisen, technische und philosophische Projekte und Tagebücher in Form von Blogs festgehalten, jedoch noch nicht explizit mit dem genannten Ziel. Ich sehe also diesen Blog jetzt als kleinschrittige Leiter hin zu diesem Ziel, um dabei Formulierungen, Argumente und Ideen zu sortieren so dass sie vielleicht irgendwann die Reife erlangen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu werden.

Der Titel ist in Anlehnung an ein Romanprojekt gedacht, welches neben meinen diversen Studienarbeiten vielleicht auch durch diesen Blog hier etwas Vorschub erfahren kann.

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Kynosarges 2614

Donnerstag Nacht, 09. Juli, im Bus von Lyon nach Köln: In der Nacht vom 04. auf den 05. Juli kam ich ja mit einer Portion Glück in Mulhouse an. Nach dem Fußball-Chaos auf den Straßen ging ich erstmal wieder zurück zum Bahnhof in der Hoffnung, die Person aus Blablacar, der ich für 03:00 Uhr eine Buchungsanfrage geschickt hatte, würde in letzter Minute noch antworten und mich mitnehmen. Dem war so aber nicht. Es gab ein weiteres Inserat für 03:20 Uhr, aber auch dieses blieb ohne Bestätigung, genauso bei einem um 04:40 Uhr und um irgendwann nach 05:00 genauso. Da hatte ich allerdings schon längst beschlossen, zu versuchen, zu trampen, und war schon auf dem Weg zur Autobahnauffahrt bzw. dann gegen 04:45 Uhr dort angekommen.  So langsam graute der Morgen, und mir graute es auch, denn Verkehr auf die Autobahn gab es kaum und, inzwischen über eine Stunde Fußweg vom Bahnhof entfernt, sah ich im Fahrplan, dass ab zwischen 05:00 und 06:00 Uhr bereits wieder Züge für meine Reiserichtung fuhre...

Kynosarges 2615

Samstag, 08. August, in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit: Fast vier Wochen sind vergangen seit meinem letzten Eintrag und vieles ist seitdem passiert.  Sonntag, 12. Juli, machte ich die zweite Hälfte der Doppelschicht bis Montag fertig. Der Tag verging eher ruhig, denn am Abend davor, Samstag, waren die Klientin und ihr Partner in meiner Begleitung mit Hund in Düsseldorf auf einem Konzert gewesen und wir kamen ziemlich spät nach Mitternacht wieder zurück. Wir ließen den Sonntag ausklingen in einem gehobenen Restaurant, sie beide mit dem Rad, ich mit dem Hund mit der Bahn. Am Morgen danach konnte ich den Dienst gut beenden.  Montag, 13. Juli, ließ ich nach der Arbeit zunächst ruhig zuhause angehen, fuhr dann zu einem Elternabend an die neue Schule meines Kindes und nahm noch am Abend einen sehr günstigen SuperSparPreis-ICE nach Karlsruhe, ursprünglich als Backup für mein Boot, jetzt allerdings, um die Familie, letztlich vor allem meine Mutter, für verschiedene Problemlösungen an...

Kynosarges 2611

Durch verschiedene Ereignisse der letzten Tage ist inzwischen Mittwoch, 27. Mai, sechs Tage später als ich eigentlich zu schreiben begonnen hatte: Heute ist Donnerstag, der 21. Mai. Und ja, ich sitze wieder mal in einer Bahn, und zwar auf dem Weg zu einer MRT-Untersuchung.  Seit dem letzten Eintrag sind mal wieder fast 20 Tage vergangen, mit vielen verschiedenen Aspekten und Ereignissen, so dass mir die ersten davon, die auf meinem Boot, bereits wie in weiter Ferne vorkommen: Am Sonntag, dem 03. Mai, bin ich von meiner Mutter aufgebrochen nach Frankreich. Leider gab es unterwegs Verspätungen, so dass ich nicht mehr wie geplant am späten Abend nach Épinal und von da zu meinem Boot kommen würde, sondern von Strasbourg einen Umweg über Nancy mit der letztmöglichen Verbindung nehmen musste und damit erst gegen Mitternacht in Épinal ankam. Von da aus lag noch ein Fußmarsch von über einer Stunde durch die Nacht vor mir, durch abgelegene Vororte von Épinal, denn das letzte Mal, nach dem P...