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Vorstellung

Dieser Blog entsteht durch Anregung eines Freundes. Vielen Dank an dieser Stelle.

Ich möchte gerne in der Zukunft eine Tätigkeit als Publizist ergreifen. Statt auf den sozialen Netzwerken mich in Diskussionen auszulassen, könnte ich doch einige meiner Gedanken und Ideen auch in solcher Form bündeln und mindestens für später als Quelle anderen Schaffens bereithalten.

Zwar hatte ich schon öfter eine solche Idee, u.a. habe ich Reisen, technische und philosophische Projekte und Tagebücher in Form von Blogs festgehalten, jedoch noch nicht explizit mit dem genannten Ziel. Ich sehe also diesen Blog jetzt als kleinschrittige Leiter hin zu diesem Ziel, um dabei Formulierungen, Argumente und Ideen zu sortieren so dass sie vielleicht irgendwann die Reife erlangen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu werden.

Der Titel ist in Anlehnung an ein Romanprojekt gedacht, welches neben meinen diversen Studienarbeiten vielleicht auch durch diesen Blog hier etwas Vorschub erfahren kann.

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Kynosarges 2518

Solange man nur in der Vorstellung lebt, klappt alles reibungslos, aber sobald man sich mit der Realität auseinandersetzt, treten Probleme auf, die einen herausfordern, aus der Komfortzone zerren - und das ist vielleicht das Gute daran.  Ich schreibe hier in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli und vieles ist ganz anders als es vor einer Woche aussah: Letzte Woche Montag beendete ich die Schicht ohne Zwischenfälle, fuhr nach Hause, packte die letzten Notwendigkeiten in mein Auto und fuhr los, den Trailer zu holen. Den bekam ich auch ohne größere Schwierigkeiten und fuhr mit ihm zunächst zum Ingenieur-Freund, wo ich zum Abendessen eingeladen wurde, und danach mit ihm zum Boot, um dort mit ihm zu übernachten und am nächsten Morgen das Boot für den Kran und den Transport vorzubereiten und das Zugfahrzeug zu holen - soweit lief alles nach Plan. Wir hatten Segel, Batterien, Werkzeug etc. aus dem Boot geholt, um sein Gewicht möglichst zu reduzieren.  Wie das Boot am Kran hing, hatte e...

Kynosarges 2519

Wenn man vom Planen ins Tun geht, wie viele schwere und sehr schwere Fehlschläge sind da nötig, üblich oder ertragbar? Ich hoffe, was mir bis gestern - heute ist Mittwoch, der 06. August - im Zusammenhang mit meinem Boot widerfahren ist, also das Ausmaß an Problemen und Fehlschlägen bis hin zu Katastrophen, ist in erster Linie nur Ausdruck meiner mangelhaften Vorbereitung und vielleicht auch Naivität und ansonsten nicht normal.  Doch ich möchte zunächst zusammenfassen, was überhaupt geschah: Mittwoch, 30. Juli, fuhr ich mit Kind mit dem Zug nach Straßburg, eigentlich nur bis Kehl, und kaufte auf dem Weg in Karlsruhe noch vier weitere Kanister, WD-40 und Zweitaktöl. Von Kehl aus war die Jugendherberge fußläufig über eine Rheinbrücke gut erreichbar. Sie war einfach gehalten und erfüllte gut ihren Zweck für eine Übernachtung, vorher allerdings verbrachten wir den Abend noch in der Innenstadt von Straßburg einschließlich Abendessen.  Donnerstag machten wir uns vormittags auf zum H...

Kynosarges 2520

Nachdem im vergangenen Blogeintrag ziemlich viel aufregendes geschehen ist, meist allerdings in unerfreulichem Sinn, ist die Tage darauf bis jetzt kaum etwas dergleichen passiert. Mit dem hochbetagten Freund gab es weitere lange Gespräche, weitere Ausflüge in die Umgebung und abends ein Glas Wein - so auch am Mittwoch, 06. August.  Am Donnerstag kam kurzfristig eine Freundin von ihm kurz zu Besuch, bei der mir auffiel, während ich mit ihm wie mit einer ehrwürdigen Respektsperson umgehe und sein umfangreiches Wissen wertschätze, dass sie ihn, vielleicht eher unbewusst, oder vielleicht war es auch nur mein Bauchgefühl, eher wie einen tattrigen alten Mann anspricht, den man nicht immer für voll nehmen muss und manchmal fast wie ein Kind behandeln kann. Überraschend war für mich vor allem, dass er sich ihr gegenüber gewissermaßen auch in diese Rolle begibt - beim gemeinsamen Teetrinken war er meinem Gefühl nach ein anderer, als wenn er mit mir alleine ist. Mich hat dies ein bisschen er...