Heute ist Freitag, 16. Januar 2026, und ich habe diesen Eintrag etwa eine Woche vor mir her geschoben, weil ich eine Aufgabe vorher erledigt haben wollte. Leider ist dies mir nicht gelungen, nämlich für die Geschichte für mein Kind das zweite Kapitel zu schreiben. Es ist wirklich verflixt: Mir sprudeln unzählige Ideen durch den Kopf, solange sie sich in die Unverbindlichkeit ergießen und entfalten können, aber sobald ich sie anpacken will, sobald sie sich konkretisieren, verbindlich werden sollen, nehmen sie Reißaus und es ist ein Krampf, fast ein Kampf, kräftezehrend, sie umzusetzen. Ich denke, dass es so sehr vielen Menschen geht, aber bei mir ist manchmal die Kluft zwischen "tun wollen" und "wirklich tun" deutlich größer als bei der Mehrheitsgesellschaft. Sicherlich gibt es Menschen, bei denen sie noch um ein Vielfaches größer ist, aber ich habe ja letztlich nur mich selbst zur Verfügung, um an mir selbst etwas verändern zu können nach Vorstellungen, die ich von ...