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Kynosarges 2611

Durch verschiedene Ereignisse der letzten Tage ist inzwischen Mittwoch, 27. Mai, sechs Tage später als ich eigentlich zu schreiben begonnen hatte:
Heute ist Donnerstag, der 21. Mai.
Und ja, ich sitze wieder mal in einer Bahn, und zwar auf dem Weg zu einer MRT-Untersuchung. 
Seit dem letzten Eintrag sind mal wieder fast 20 Tage vergangen, mit vielen verschiedenen Aspekten und Ereignissen, so dass mir die ersten davon, die auf meinem Boot, bereits wie in weiter Ferne vorkommen:
Am Sonntag, dem 03. Mai, bin ich von meiner Mutter aufgebrochen nach Frankreich. Leider gab es unterwegs Verspätungen, so dass ich nicht mehr wie geplant am späten Abend nach Épinal und von da zu meinem Boot kommen würde, sondern von Strasbourg einen Umweg über Nancy mit der letztmöglichen Verbindung nehmen musste und damit erst gegen Mitternacht in Épinal ankam. Von da aus lag noch ein Fußmarsch von über einer Stunde durch die Nacht vor mir, durch abgelegene Vororte von Épinal, denn das letzte Mal, nach dem Passieren der Schleusentreppe von Golbey, hatte ich mein Boot nach vergeblicher Suche nach einem halbwegs ordentlichen Parkplatz einfach in Sanchey an der Kanalwand festgemacht und war nach Épinal zurück getrampt. 
Nun durch das nächtliche Épinal, also durch das Stadtgebiet, zu marschieren war durchaus interessant. Eine schlafende Stadt teils mit verwinkelten Seitenstraßen und spärlicher, aber immerhin vorhandener Beleuchtung, ohne oder fast ohne Autoverkehr, das hat etwas, zumindest für mich. Diesen Teil des Weges konnte ich genießen. Doch dann trat ich aus dem Schein der letzten Laterne in die Dunkelheit der Nacht; immerhin schien der Mond,  stand aber tief, ich konnte also den Weg und die Umgebung schemenhaft erkennen. Mitteleuropa, Frankreich genauso wie Deutschland, hat seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden, so massiv und nachhaltig "zivilisatorisch" in die Natur und menschliches Leben gewirkt, dass ich wusste, dass mir im Dunkel der Nacht hier kaum größere Gefahren drohen würden, nicht aus dem Tierreich und nur unter bestimmten Umständen aus dem der Menschen, wobei für mich aufgrund meines männlichen Geschlechts einige der letzteren auch gegen Null tendierten. Eine gewisse Sorge hatte ich wegen Hunden, die möglicherweise die an der Straße gelegen Häuser in der Nacht bewachen sollten und entweder nicht ausreichend angeleint oder deren Umzäunungen lückenhaft waren. Ein nächtlicher Spaziergänger könnte für den einen oder anderen ein heftiger Trigger sein, und woher weiß ich, wie zuverlässig insgesamt und bezüglich der Grundstückgrenzen sie trainiert waren - bei einer nächtlichen Wanderung in Marokko nach Marrakesch letztes Jahr hatte ich diese Sorge auch, da erinnerte ich mich noch an einen großen Hütehund, der zwei Meter neben der Straße auf einem offenen Hof lag, mich von weitem schon beobachtete,  aber, weil ich auf der Straße blieb, sicherheitshalber mitten auf der Straße, machte er keine Anstalten, in irgendeiner Form auf mich zu reagieren. Dieser Hund war also extrem gut trainiert, nicht so, wie andere Hütehunde dort in der weiteren Umgebung, die neben Herden angekettet schon von weitem, aus mehreren hundert Metern Entfernung, in wütendes Gebell aufbrachen, sobald sie Witterung von mir aufnahmen. Ich ging also weiter durch das Dunkel, fünf Minuten, zehn Minuten am Straßenrand entlang, hin und wieder kam ein Auto vorbei, das meinen ausgestreckten Tramperdaumen ignorierte - nicht, dass mich das sonderlich überrascht hätte...
Da sah ich plötzlich, zuerst nur schemenhaft im Schatten des Mondlichts, auf der anderen Straßenseite sich etwas in meine Richtung bewegen. Eine Katze? Nein, es war etwas größer, und die Bewegung war eher trottend, nicht schleichend. Ein Fuchs? Aber würde ein Fuchs Menschen so nahe kommen? Möglicherweise ein kranker Fuchs? Tollwut? Ich wusste nicht, wie sich diese äußern würde... Ich hatte einen stabilen Regenschirm dabei - für die kommenden Tage war Regen angesagt. Diesen Regenschirm nahm ich nun fest in die Hand und ging vorsichtig, aber bestimmt weiter. 
Ja, es war eindeutig ein Tier, und es war wohl doch kein Fuchs, sondern etwas größer, wenn auch nicht sehr viel. Vielleicht ein junger, abgemagerter, struppiger Wolf? Sehr viel wahrscheinlicher ein entlaufener Hund, hager, zottelig, wohl auf der Suche nach etwas zu fressen. Er trottete auf der anderen Straßenseite an mir vorbei und ich ging forschen Schrittes weiter, wollte keine Angst oder Schwäche zeigen, da sah ich, wie er hinter mir stehen blieb, auf der Straße, und mich beobachtete, vielleicht zehn, fünfzehn Meter von mir entfernt. Ich ging unbeirrt weiter, kontrollierte noch einmal die Position meines Schirms, da tauchte von hinten ein Auto auf, zunächst war sein Scheinwerferlicht noch hinter einer Kurve, dann hinter einer Kuppe, so dass ich das Tier zwar deutlich, aber weiterhin nur schemenhaft sehen konnte, dann kam das Auto über die Kuppe und das Tier stand nun voll im Licht - ja, es muss wohl ein Hund gewesen sein, mager, dünnes, zotteliges Haar, vielleicht auch nicht gesund, der da auf der Straße stand und sich trotz des herankommenden Wagens nicht bewegte, sondern noch weiterhin beobachtete. Der Wagen war inzwischen fast bei dem Tier, da huschte es seitlich neben der Straße ins Gebüsch. Auch dieser Wagen ignorierte selbstverständlich meinen Tramperdaumen und ich ging weiter, mit einem gewissen Gefühl im Nacken, dass die Situation jetzt, wo ich das Tier nicht mehr sehen konnte, vielleicht noch unangenehmer sein könnte als vorher, aber was blieb mir übrig als weiterzugehen? Selbst wenn mir das Tier im Verborgenen nachschlich - und die Wahrscheinlichkeit dafür war zugegeben nicht sehr hoch - , kam es doch durch das Gebüsch nicht so schnell voran wie ich auf der offenen Straße, ich hatte nun vorgezogen, in deren Mitte zu gehen, und würde sich entweder bald wieder bemerkbar machen, oder aber, und das nahm ich mit jeder weiteren Minute mehr und mehr an, das Tier war einfach nur seiner Wege gegangen so wie ich auch. Tatsächlich hatte es auch keinerlei Anzeichen gezeigt, mich zu bedrohen, sondern stand einfach nur da und schaute mich an. Vielleicht hoffte es, ich würde den Kontakt suchen und ihm irgendetwas zu essen anbieten. Dessen war ich mir nun mehr und mehr sicher. Alles Gute!
Ich hatte erst etwa die Hälfte der Strecke hinter mir, der weitere Weg war ohne Vorkommnisse, auch wenn ich einmal von Weitem einen Hund in der Nähe meiner Strecke gehört hatte, blieb dieser leise, als ich an den entsprechenden Gebäuden vorbeikam. In der Dunkelheit erreichte ich Sanchey und fand auch mein Boot wieder vor ohne Spuren fremder Interaktion und legte mich schlafen. 
Am nächsten Morgen, Montag, 04. Mai, schlief ich aufgrund der kurzen Nacht etwas länger und fuhr gegen 11:00 erst los, entlang an immer kleineren Vororten von Épinal, kleine Dörfer, vor allem aber an viel Natur, Wälder, Felder und Viehweiden, und passierte nach etwa einer Stunde Fahrt ohne Schleusen die Wasserscheide zwischen Mosel und Saône, also zwischen Nordsee und Mittelmeer. Von hier an ging es von den Vogesen über viele Schleusen wieder abwärts, weiterhin nur an spärlicher Besiedelung vorbei. Wenn ich hier anhalten, die Reise unterbrechen musste, kam ich kaum weg, denn die nächsten Bushaltestellen waren weit, der nächste Bahnhof noch viel weiter. Aber zum Glück konnte ich drei Tage ohne Probleme weiterfahren, umgeben meistens von Wald und Felsen. Einmal kam ich sogar an einem richtigen kleinen Schloss vorbei, das in einer Schleife des Kanals lag, hin und wieder, selten, begegnete ich anderen Booten. Für die erste Nacht kam ich bis, ich glaube, Coney in der Nähe von La-Voge-les-Bains - dort gab es tatsächlich für alle Fälle noch einen Bahnhof in wenigen Kilometern Entfernung. 
Unterwegs kam es mehrmals vor, dass Enten, die sich am Rand des Kanals aufhielten, wenn ich selbst in genügend großem Abstand an ihnen vorbeifuhr, plötzlich aufschreckten und die Flucht ergriffen, allerdings nach vorne vor mein Boot, so dass sie wenige Augenblicke später erneut die Flucht ergreifen mussten, und wieder nach vorne vor mein Boot flohen. Einige mögen wahrscheinlich gedacht haben, dass ich es ausdrücklich auf sie abgesehen hätte, weil ich immer dorthin fuhr, wo sie gerade waren. Wenn nur manche Menschen schlauer wären! Außerdem hatte ich mir überlegt, über mehrere Umwege: Ich möchte ja eine Interviewserie machen (und Paket 0 auch, das habe ich nicht vergessen) und diese Serie vielleicht mit dem Ingenieur-Freund, mit meiner Tochter oder aber sogar im Selbstgespräch starten und entwickeln. Hierfür ergab sich der Ratschlag, auch im Zusammenhang mit den therapeutisch-psychologisch angehauchten Dialogen mit der KI, dass ich diverse Inhalte aus diesem meinem Blog, auch die heikleren, im Dialog mit mir selbst bei allen möglichen Gelegenheiten, auch und insbesondere bei den Fahrten mit dem Boot, per Videokamera aufzeichnen und später zu einem Video zusammenschneiden könnte. Meine Kameras hatte ich schon öfter auf dem Boot dabei, aber bisher selten bis nie genutzt. Es existieren ein paar alte Aufnahmen, wie ich, noch recht neu auf dem Boot, über alles Mögliche fachsimple, außerdem habe ich ein paar Aufnahmen davon, wie ich es neu lackiert habe, das Unterwasserschiff, und natürlich existieren Aufnahmen davon, wie es mit einem riesigen Containerkran als kleine Nussschale ins Wasser gesetzt wird und auch ein paar davon, wie ich aus Strasbourg raus über die Kanäle fahre, allerdings mit dröhnendem Motorlärm, weil ich das Stativ unabgeschirmt am Bootsgehäuse befestigt hatte, das meiste sind bestenfalls Kuriositäten, vielleicht lassen sich Ausschnitte oder Fast-Forwards davon verwenden... Jedenfalls nahm ich mir nun eine Kamera, hakte sie mir vorne in den Reißverschluss meines Kapuzenpullis, nahm zur Kenntnis, dass die Sekunden liefen, und begann zu erzählen und warf immer wieder aktuelle Beobachtungen ein. Nachdem ich dies bestimmt für über eine Stunde gemacht, auch immer wieder die zahlreichen Schleusenvorgänge kommentiert hatte, hielt ich es erstmal für genug der Worte und stoppte die Aufnahme, zumindest glaubte ich das, denn tatsächlich hatte ich die ganze Zeit gar keine Aufnahme laufen. Ich startete also dann wirklich eine Aufnahme während eines Schleusenvorgangs, doch da nur noch etwa sechs Minuten Aufnahme möglich waren - die Speicherkarte war fast voll, schon von einigen anderen, älteren Aufnahmen - , wurde das, was ich dann noch erzählen wollte, zum zweiten Mal an diesem Tag, schon nach kurzer Zeit nicht mehr aufgezeichnet und ich sprach erneut ins Nichts, merkte es dieses Mal aber eher. Weitere Speicherkarten, die ich dabei hatte, waren zwar leer, verlangten aber eine Formatierung, für die ich glaubte, sie an meinem Computer zuhause vornehmen zu müssen, kurz: nach diesen sechs Minuten war es vorbei mit Aufnehmen. Als ich später zuhause am Computer die Karten formatierte, erkannte die Kamera weiterhin das Format nicht, und indem ich durch das Bedienmenü der Kamera ging, fand ich dort die Option, Karten zu formatieren. Das wusste ich auf dem Boot noch nicht.
Für die zweite Nacht, nun am Dienstag, 05. Mai, kam ich nach unzähligen Schleusen bis Selles bis 18:00, obwohl ich eigentlich noch weiterfahren wollte.  Eine zu niedrige Drehbrücke in Selles, die bereits vor 18:00 Uhr nicht mehr in Betrieb war, stoppte meine Fahrt, und ohne richtige Anlegemöglichkeit, oft ist der Kanal rechts und links etwas mehr als zwei Meter zur Wand hin nicht mehr tief genug für mein Boot, so dass ich kaum bis gar nicht ans Ufer kann, drehte ich mein Boot quer mit dem Bug zum Ufer, so dass ich gerade so vom Bug ans Ufer und dort mein Boot festmachen konnte und dabei für den restlichen Tag und die Nacht eine massive Verkehrsblockade war - mir war das aber in meiner verärgerten Gemütslage herzlich egal! 
Am nächsten Morgen, Mittwoch, hätte ab 09:00 die Drehbrücke wieder den Betrieb aufnehmen sollen, doch bis 09:15 war noch niemand da, erst nach meinem Anruf kam jemand, und mein leichter Ärger vom Vortag, der sich über Nacht gelegt hatte, war sofort wieder da. Dann war die Brücke endlich offen, ich konnte meine Fahrt fortsetzen, und meine Laune glättete sich wieder. Nachdem es bis Selles sehr viele Schleusen gewesen waren, war ich nun auf den letzten Kilometern des Vogesenkanals, passierte bis Corre noch fünf Schleusen und war noch vor 12:00 Uhr auf der Saône. Hier war die Fahrt direkt angenehmer. Zwar weiterhin meist kanalisiert, ist sie doch meistens breiter und ihr Verlauf, ihre Bögen, ihre Uferböschung natürlicher. Nach vier weiteren Schleusen war ich nachmittags in Port-sur-Saône, parkte mein Boot und suchte eine Bushaltestelle nach Vesoul, von wo aus ich eine Zugverbindung nach Deutschland und nach Hause nehmen wollte. Allerdings war bis zum Bus noch etwas Zeit und so versuchte ich, nach Vesoul zu trampen, wodurch ich die Chance auf einen früheren Zug hätte haben können. Ich hatte Glück, mich nahm jemand mit und ich erreichte den früheren Zug. Spät nachts kam ich bei mir zuhause an. 
Am Donnerstag, 07. Mai, hatte ich einen MRT-Termin, doch weil das Gerät defekt war, musste der verschoben werden. Abends hatte ich eine Essensverteilung und brachte davor noch schnell meinen Wagen zu einer Werkstatt für die Hauptuntersuchung, Freitag hatte ich einen Arbeitseinsatz, der reibungslos verlief - währenddessen erfuhr ich, dass mein Auto bereits TÜV-geprüft sei, und war guter Dinge. 
Für Samstag erfuhr ich von einem Streetfoodfestival in meiner Stadt und schaute es mir an. Schon Freitag hatte eine Freundin, die hier mitliest, mich darauf aufmerksam gemacht. Als ich bei der Arbeit darüber sprach, war die Klientin auch neugierig darauf und fragte, ob sie meine Stadt am Sonntag anlässlich dieses Streetfoodfestivals mit ihrem Partner besuchen kommen und die beiden sich dabei mit mir verabreden dürfen. Ich sagte ja, obwohl ich es innerlich etwas anders meinte, und tauschte mich darüber mit einer KI aus, mit der ich seit ein paar Tagen daran war, meine kindlichen Traumata und ihre Folgen bis heute nach und nach ans Tageslicht zu bringen, begegnete Pennebaker und seiner Therapieform. Die KI meinte dazu "Du schreibst bereits. Kynosarges ist seit zweieinhalb Jahren dein Schreiben. Aber es ist überwiegend narrativ und reflektierend — du berichtest und analysierst. Pennebakers Methode zielt auf etwas anderes: das Rohe, Ungeordnete, Körperliche. Was du gefühlt hast, nicht was du darüber denkst." Nun ja, das stimmt schon, und das ist vielleicht durch das Trauma begründet, meint auch die KI, die aber immer wieder darauf verweist, mit echten Menschen darüber zu reden. Mit einer Schwester, die solche Schlüsse der KI öfters grundsätzlich bestätigt und die in der Kindheit und Jugend in unserer Familie ein besonders hartes Schicksal ereilt hatte, tauschte ich mich dann also ebenfalls aus, Sonntag Abend, nach dem Besuch des Streetfoodfestivals mit der Klientin, welcher letztlich doch nicht zu unangenehm war.
Montag dann, inzwischen 11. Mai, war ich wieder arbeiten, wieder reibungslos, und hatte für Dienstag einen Therapietermin für ein Erstgespräch, der aber leider abgesagt wurde, dafür hatte ich am frühen Abend nun wirklich einen MRT-Termin mit wirklich funktionierender Maschine, die einen Höllenlärm machte, und machte danach noch eine Essensverteilung. Außerdem holte ich mittags frohgemut mein TÜV-geprüftes Auto, doch die Freude zersprang in tausend Scherben, als ich erfuhr, dass es auf einige erhebliche Mängel geprüft worden war, die innerhalb von vier Wochen zu beheben waren, was in einer Autowerkstatt mehr kosten würde als das alte Auto gegenwärtig wert war. Das waren ziemlich schlechte Nachrichten. Für einen Moment fühlte ich mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Dann versuchte ich zuerst einen guten Freund zu erreichen, dann einen weiteren. Als dies nicht gelang, suchte ich Rat bei einer KI: Wie denn kostengünstig in dieser Situation umzugehen war, ob ich in einer eher kleinen, ländlichen, inhabergeführten Werkstatt eine günstigere Lösung hinbekommen, zumindest für weitere zwei Jahre TÜV, und dann den Wagen nach anderthalb Jahren, mit noch sechs Monaten Rest-TÜV, für einen guten Preis würde loswerden können. Später rief mich einer der beiden Freunde zurück und machte mich aufmerksam auf einen früheren gemeinsamen Bekannten, der für solche Sachen einen guten Draht und Kontakte haben würde. Diesen Bekannten, früher ein enger Freund von mir, konnte ich nicht erreichen, und ließ das Thema zunächst ruhen, denn:
Am Donnerstag, 14. Mai, Christi Himmelfahrt, kam nach längerer Zeit endlich mal wieder mein Kind zu mir bis Sonntag. Wir verbrachten eine schöne Zeit mit Spaziergang und Spielen am Donnerstag, mit fast einem ganzen Tag in einem für uns bis dahin noch unbekannten Schwimmbad am Freitag, am Samstag mit Spielen und Serien zuhause, u.a. schauten wir "The Race Staffel 3" in Südostasien, nachdem wir früher auch schon die erste und zweite Staffel geschaut hatten: Ein Wettrennen von A nach B ohne Geld und ohne Smartphone, das viel Geschick beim Schnorren, Trampen, Verhandeln usw. erfordert, zuerst von Tanger in Marokko nach Köln, dann von Paris nach Kappadokien in der Türkei und nun in Staffel 3 eben von Hanoi in Vietnam über Laos, Thailand und Malaysia zu einer kleinen indonesischen Insel vor Singapur. In deutlich kleinerem Umfang und mit Geld und Smartphone bzw. Mobiltelefon bin ich sehr oft schon so, also vor allem trampend, weniger schnorrend, durch einige Teile Europas gekommen und zuletzt Anfang 2025 ja auch durch Marokko. 
Am Sonntag war mein Kind beim Theater und ich beschäftigte mich während der Wartezeit wieder mit der Autosituation. Im weiteren Verlauf, wie genau das kam, weiß ich nicht mehr, kam ich darauf, in einer Mietwerkstatt so viel wie möglich selbst zu machen, und auf dieser, aber eigentlich schon auf der vorherigen Basis, schöpfte ich neuen Mut. Den Bekannten konnte ich nach wie vor nicht erreichen, aber mit neuem Antrieb machte ich mich online auf die Suche nach Schrottplätzen und fragte im MakerSpace nach, ob und wie ich dort Schweißen lernen könnte. Dann war mein Kind fertig und wir verbrachten den restlichen Tag weiterhin mit Spielen, Waveboardfahren, was mein Kind unbedingt lernen wollte, und machten uns dann auf zu seiner Mutter. 
Am Montag, nun wieder in einer 24h-Schicht, die auch wieder reibungslos verlief, machte ich mit KI-Unterstützung einen Schlachtplan für die kommenden Tage. Ich musste einen Kotflügel komplett ersetzen sowie die Federn der vorderen Stoßdämpfer erneuern, müsste neue Reifen besorgen, die Scheibenwaschanlage in Gang bringen, eine Trommelbremse an der Hinterachse lösen und einen Teil des Schwellers, des tragenden Blechteils unter den Türen,  entrosten. Viel zu tun. In einer Pause bei der Arbeit suchte und bestellte ich online günstige Kfz-Teile, die sollten Mittwoch kommen, und machte mit KI eine Liste, wo vor Ort Lack und sonstige Materialien zu beziehen seien, und zwar nicht bei den großen Baumärkten, deren Preise hoch, deren Qualität aber nur mittelmäßig ist, kam in Kontakt mit verschiedenen Mietwerkstätten und sah das Problem nach und nach dahinschmelzen. Ich ging davon aus, in Teilen sogar etwas Blech schweißen zu müssen und war begeistert willens, dies zu lernen. Dienstag nach der Arbeit machte ich die geplanten Einkäufe und schaute auch bei einer Mietwerkstatt vorbei. Allerdings kam mir nach und nach diesbezüglich das Overthinking in die Quere, nahm mir meine Zuversicht: Als erstes wurde aus dem MakerSpace vom eigenhändigen Schweißen abgeraten, da die Gefahr, nur Löcher ins Blech zu brennen, ganz real sei, und ich war nicht mehr überzeugt, das Schweißen als Laie gut, richtig und TÜV-gerecht hinzubekommen. Dann hieß es in der Mietwerkstatt, ich könne Hebebühne, Werkzeug und auch sonst alles mieten so lange ich will, aber ich könne mit keiner Hilfe aus der Werkstatt rechnen. Die KI hatte zuvor gemeint, da seien Kfz-Mechaniker vor Ort, die ich bei Unsicherheiten mit dem Schweißen fragen könnte, doch dem widersprach der Betreiber fast schon vehement. Ich fand weitere Werkstätten, bei denen die KI annahm, dass dort eher mit Hilfe zu rechnen war, aber nein, überall die gleiche Absage. Die KI riet mir, dann dafür online jemanden zu suchen, der mir helfen würde. Ich war noch bei den letzten Einkäufen, suchte Karosserieblech, doch im Baumarkt gab es das nicht und eine Autowerkstatt von ATU in der Nähe, bei der ich auch nach dem Blech fragen wollte, hatte schon am frühen Abend geschlossen. Enttäuschung machte sich in mir breit und meine Hoffnung schwand mehr und mehr. 
Mit einem gemieteten Fahrrad hatte ich die letzten Besorgungen gemacht und war nun mit ihm auf dem Nachhauseweg über eine Brücke. Da sah ich vor mir einen jungen Mann, auf dessen Kleidung ein ATU-Logo zu sehen war. Spontan sprach ich ihn an, fragte ihn, ob es andere ATU-Filialen im Stadtgebiet gäbe, die noch geöffnet seien, was er verneinte. Auf die Frage nach Orten, wo man sonst noch dieses Blech herbekommen könnte, verwies er auf Schrottplätze. Na klar! Warum war ich darauf nicht längst selbst gekommen! Wofür ich das Blech denn brauche, wollte er wissen, und ich erzählte ihm von meiner Situation mit dem Auto. Und halb fragte ich, halb bot er es an, nämlich mir beim Schweißen zu helfen. Wir tauschten Nummern aus. Mittwoch und Donnerstag würde er zwar keine Zeit haben, Freitag allerdings sei er frei. Dabei machte er rundum einen sehr sympathischen Eindruck und meine zweifelnde Stimmung katapultierte sich augenblicklich wieder auf hohes, hoffnungsvolles Niveau. Dass ich ihm so begegnet bin, dachte ich, das konnte kein Zufall sein - nun ja, seine Werkstatt hatte kurz vorher geschlossen und diese Brücke ist ein ziemliches Nadelöhr, um den Fluss zu überqueren. Weiter vorne sah ich dann noch einen weiteren Kollegen von ihm mit Firmenlogo auf der Kleidung. So sehr großer Zufall war es also nicht. Aber dennoch eine glückliche Fügung. Mit einer Essensverteilung schloss ich den Tag ab. 
Mittwoch kamen die bestellten Kfz-Teile, dann machte ich mich an die Scheibenwaschanlage. Zunächst noch ohne finalen Erfolg, hatte ich sie immerhin in Betrieb bringen können und hatte dank KI auch schon Ideen, wie ich da richtig fertig werden würde. Aber zunächst wollte ich noch nach einem Blech suchen - eine Werkstatt bei mir um die Ecke hatte allerdings nur noch wenig und brauchte es für den eigenen Bedarf. Also zog ich weiter, zu Fuß, durch meine Stadt, mit KI-Beratung an meiner Seite: Es sei ein Schrottplatz in der Nähe, dort könne ich neben Blech auch Schläuche für die Scheibenwaschanlage finden, außerdem seien dort bestimmt gebrauchte Reifen in für die TÜV-Nachprüfung ausreichender Qualität vorhanden. Aber da, wo mich die KI hingeführt hatte, war kein Schrottplatz, nebenan aber eine Werkstatt, die allerdings auch kein Blech vorrätig hatte, mir aber den richtigen Weg zum Schrottplatz zeigen konnte. Nun ja, der war inzwischen schon geschlossen. Aber das machte mir nichts aus, denn auf dem Fußweg zum vermeintlichen Schrottplatz kam ich an einer weiteren kleinen Mietwerkstatt vorbei, mit sympathischem Betreiber, der mir mitteilte, dass er mich bei Gelegenheit in die verschiedenen Arbeiten kurz einweisen und ggf. sogar unterstützen könnte und meine Laune, meine Hoffnung tanzte Reigen mit den Sternen. In einem günstigen Krimskramsladen abends auf dem Nachhauseweg besorgte ich neben einigem Plunder ein paar weitere Verbrauchsmaterialien für die kommende Arbeit am Auto. Auch diesen Tag schloss ich mit einer Essensverteilung ab. 
Ich beschloss, nachdem ich, inzwischen schon am Donnerstag, 21. Mai, sehr früh zu einem zweiten MRT-Termin gefahren war - das war der Moment, in dem ich hier zu schreiben begonnen hatte - , und nachdem ich an einer Videokonferenz mit der Arbeit teilgenommen hatte, zunächst zu prokrastinieren. Nein, das beschloss ich natürlich nicht, aber irgendwie fand ich keinen richtigen Antrieb. Ich hatte noch den neuen Kotflügel in Empfang genommen und mich dann in irgendwelchen anderen Dingen verloren, möglicherweise war Social-Media dabei. Erst am Nachmittag, nach meinem Hilferuf an die KI, kam ich wieder in die Gänge, fuhr zum am Vorabend geschlossenen Schrottplatz, dort konnte ich aber nichts Brauchbares finden, außerdem waren die Betreiber irgendwie abweisend. Ich fuhr weiter zu der freundlichen Mietwerkstatt. Deren Betreiber schaute sich kurz den Schweller an und meinte, der müsse gar nicht geschweißt werden. Ich solle am besten mit Schleifpapier den Rost runterschleifen, bis das blanke Metall zu sehen ist, dann behandeln und lackieren, fertig. Ich weiß nicht, so gefiel mir diese Werkstatt immer besser. Für das Abschmirgeln brauchte ich ja keine Werkstatt, fuhr also weiter, um günstige Neureifen finden zu können und war erstmal erschlagen von den Wucherpreisen. Auf zum nächsten Händler, der hatte immerhin für meine Größe ein Paar sehr guter gebrauchter, während das zweite Paar Neureifen werden würden. Okay, das war günstiger, aber ich wollte weitersuchen, nun auch im Internet, fand auch einige erschwingliche bis sehr erschwingliche Angebote, die allerdings doch den einen oder anderen Haken hatten. Am Abend parkte ich wieder vor dem Haus und begann mit den Schleifarbeiten am Schweller. Dies stellte sich als äußerst mühsam und wenig Erfolg versprechend aus. Mit einem Stechbeitel versuchte ich, teils mit leichten Schlägen mit der Handfläche, die oberste, sich bereits lösende Rostschicht abplatzen zu lassen, dann geschah es: dabei habe ich einen kleinen Riss ins untere, inzwischen dann wohl sehr dünn gewordene Blech gestoßen. Die KI meinte, ich solle nun damit aufhören und am folgenden Tag den Betreiber der Werkstatt es verzinnen lassen. Ich setzte noch die Scheibenwaschanlage instand und ließ es dann gut sein. 
Freitag, 22. Mai, war nun der große Tag: Früh morgens, noch bevor ich in die Werkstatt fuhr, holte ich mir im Baumarkt eine Stahlbürste als Aufsatz für die Bohrmaschine und dazu ein Verlängerungskabel, damit ich Strom von meiner Wohnung zum Fenster hinaus auf die Straße zu meinem Auto bekam. Ich bürstete gut gelaunt los, in der Hoffnung auf ein baldiges gutes Resultat. Allerdings ging es nur sehr mühsam voran, ich schliff und bürstete den Rost glatt, gefühlt ohne dass ich ihn deutlich entfernte, und bürstete dann doch auch ein kleines Loch ins Blech. Ich ließ das Bürsten und Schleifen erstmal sein, packte alles ein, auch meine alten Sommerreifen, und fuhr damit zu demjenigen Reifenhändler, der ein paar gute gebrauchte hatte, und ließ dort den kompletten Satz Sommerreifen erneuern. Dann, inzwischen später Vormittag, fuhr ich in die Werkstatt, lud alles aus dem Wagen, kam auf die Hebebühne und es ging los. Zuerst alle Reifen runter, dann die festgerosteten Schrauben der Stoßdämpfer gelöst, die ich vorsorglich seit drei Tagen immer wieder mit Rostlöser eingesprüht hatte, damit war ich trotzdem eine ganze Weile beschäftigt, weil eine Mutter über ein rostiges Gewinde drehen nicht so einfach ist, dann die Stoßdämpfer ausbauen und zerlegen, dies am Federspanner, da sonst die große Feder Kräfte wie ein Geschoss entwickeln und einen schwer verletzen kann. Nebenbei zerlegte ich die hintere Trommelbremse und hatte hier dank zuverlässiger KI-Unterstützung eine steile Lernkurve - ich konnte die Bremse ohne jegliche vorherige Erfahrung durch Bearbeiten der Kolben alleine instandsetzen. Dann baute ich die neuen Stoßdämpfer zusammen - leider hatte ich die oberen Federteller zu kaufen vergessen (bzw. mich im Bauteil geirrt, ahnungslis, wie ich war) und musste die rostigen alten entrosten, behandeln und wieder einsetzen, aber mit der Hilfe des Werkstattbetreibers ging das gut - und baute sie wieder im Fahrzeug ein, wobei ich zwar noch die alten Schrauben verwendete, aber neue Muttern aufschraubte, denn die alten waren durch Rost und Beanspruchung beim schwierigen Öffnen fast rund geworden. Dann die neuen Reifen drauf, den Wagen von der Hebebühne runter und alles einschließlich der alten Reifen wieder einladen, dann war ich am späten Nachmittag mit der Werkstatt vorerst fertig. Mit dem Betreiber hatte ich vorher immer wieder guten Austausch - er ist kurdischer Iraker, und als ich von meinen positiven Eindrücken von der kurdischen Neujahrsfeier neulich erzählte und ihm teils auch bei seinen Arbeiten mithalf, wird mir das möglicherweise Sympathiepunkte bei ihm eingebracht haben, so dass er mir für die Nutzung seiner Werkstatt, Hebebühne, Werkzeug inklusive seiner tatkräftigen Unterstützung einen meiner Ansicht nach sehr fairen Preis machte. Für den löchrigen Rost am Schweller riet er mir inzwischen zu Spachtelmasse, die ich auftragen, aushärten lassen, mit bis zuletzt feinstem Schleifpapier sehr glatt schleifen und dann lackieren sollte, was ich aber zuhause machen könnte, genauso wie den Kotflügel wechseln. Ich ging also erneut in den Baumarkt, holte alles dafür notwendige. Auch die KI ging inzwischen auf eine solche Lösung ein: großzügig mit Bremsenreiniger säubern, Rostumwandler drauf, nach einer gewissen Wartezeit 2K-Knete drauf, glatt ziehen und aushärten lassen - soweit kam ich am Freitag abends noch, nachdem ich mein Kind inzwischen wieder bei mir hatte. Ich versuchte mich auch noch am Kotflügel, aber da versagte die KI mehrfach dabei, zu ermitteln, wo dieser überall befestigt war. Nach unzähligem "hier ist noch eine Schraube" - "nein, schau das Foto an, hier ist keine" - "du hast recht, die Schraube ist dort" - "nein, dort ist auch keine" fand ich über die normale Googlesuche schließlich heraus, dass, um den Kotflügel auszubauen, Stoßstange, Kühlergrill und Scheinwerfer abgeschraubt werden mussten und diese teilweise mit Torx-Schrauben befestigt waren, für die ich keinen passenden Bit hatte. Ich setzte also erstmal wieder alles zusammen, ließ es für diesen Tag gut sein, verschob die restlichen Arbeiten auf Dienstag spielte und lieber noch eine Runde mit meinem Kind vor dem nicht zu späten Schlafengehen. 
Denn am Samstag, 23. Mai, wollten wir schon sehr früh aufbrechen, um noch rechtzeitig nicht zu spät am Abend zu meinem Boot zu kommen, das ja in Port-sur-Saône stand. Der Zug ging nur bis Vesoul und von dort gab es nur noch eine oder zwei Busverbindungen am späten Nachmittag bzw. frühen Abend. Die DB-App gab eine Verbindung aus, die etwa 7:30 in meiner Stadt begann und nach 18:30 in Vesoul ankommen sollte, allerdings teilweise mit unnötig langen Umstiegszeiten unterwegs. Nachdem wir den ersten Zug knapp verpasst hatten - er war mit einer Verspätung angegeben, die er dann doch unterschritt - suchte ich für den nächsten Zug andere, geschicktere Verbindungen, und stellte fest, wenn ich nicht die gesamte Strecke, sondern Abschnitt für Abschnitt individuell suchte, dass ich dann eine um zwei Stunden kürzere Verbindung finden konnte. Nur bei einem Umstieg in Frankreich war die Zeit sehr knapp, aber der Zugbegleiter des einen Zugs kontaktierte wohl durch meine Nachfrage, ob der Anschluss erreichbar sei, seinen Kollegen im anderen Zug, und wir erwischten auch diesen, waren etwa 16:30 in Vesoul, dort entdeckte mein Kind einen großen Hirschkäfer und war begeistert und beängstigt zugleich. Der nächste Bus von dort nach Port-sur-Saône wäre um 17:40 gefahren, hätte uns so zum Boot gebracht, dass wir gerade so noch die erste oder zweite Schleuse hätten erreichen können, also beschlossen wir bzw. ich schlug meinem Kind vor, die lange Wartezeit dadurch zu nutzen, dorthin zu trampen, und während wir für über eine halbe Stunde kein Glück hatten - der Verkehr war ausreichend, um durchaus eine reale Chance zu haben - , hielt 17:20 ein junges Pärchen für uns, das vom Baden in einem nahen Flüsschen kam - der Fahrer entschuldigte sich, dass er nur im Handtuch im Wagen saß - und nahm uns mit bis kurz vors Boot. Wir waren also doch früher als ursprünglich gedacht angekommen und brachen direkt auf, kamen durch die erste und die zweite Schleuse, an der dritten waren wir allerdings erst 19:15, die war dann schon geschlossen, also blieben wir für die Nacht in einer kleinen Marina, in der niemand war, um uns zu empfangen und eine Gebühr zu verlangen, kehrten abends noch in ein viel zu teures Restaurant in der Nähe ein, das viel zu lange mit dem Service brauchte und kamen folglich erst in der Dunkelheit wieder zum Boot, schliefen und fuhren am nächsten Morgen bereits um 09:00 durch die dann wieder geöffnete Schleuse. 
An diesem Tag, Pfingstsonntag, 24. Mai, wollte ich gut Strecke machen, denn die vor uns liegenden Kilometer waren wieder einmal weit entfernt von jeder Bahnverbindung. Erst im Raum Dijon konnten wir wieder mit einer Anbindung rechnen, und bis dorthin war es noch weit. Gleichzeitig brutzelte uns die Sonne, so dass wir am frühen Nachmittag an einer zum Baden geeigneten Stelle für eine halbe Stunde stoppten und uns erfrischten, am späteren Nachmittag, einige Kilometer flussabwärts, kamen wir durch die Stadt Gray, an deren Ufermauer Jugendliche in die Saône sprangen und badeten und kurzerhand entschlossen wir uns, uns ihnen anzuschließen, und für weitere 20 Minuten zu stoppen. Zwei Schleusen konnten wir noch passieren, dann war ein längerer Abschnitt ohne Schleusen, den wir bis 19:00, bis 20:00, schließlich bis 21:00 Uhr bis ganz zur nächsten Schleuse hin fuhren und dort festmachten. Das war notwendig, weil wir in Auxonne einen Zug um Mittag erwischen wollten und es waren noch einige Kilometer bis dahin. So spät erst kamen wir an dieser Schleuse an, weil zum einen ich zu lange auf mein Mobilgerät geschaut hatte auf der Suche nach Gastronomie in der Nähe unseres erwarteten Nachtlagers und dabei volle Kanne in die dicken Äste eines weit in den Fluss ragenden Baums gefahren war und nach dem Schreck das Schlamassel beseitigte und eine Weile eher vorsichtiger fuhr - meine Positionslichter musste ich ohnehin schon reparieren wegen etwas missglückter Schleusenvorgänge an diesem Tag, als ich in einer Hand die Kamera hielt und filmte, zB auch, als wir an einem Esel direkt bei einer Schleuse vorbeikamen, den schon Anna und Malin in ihren Beiträgen hatten zu Wort kommen lassen, aber die Lichter waren nun noch weiter beschädigt - , zum anderen, weil das letzte Stück Schleusenkanal so stark mit Wasserpflanzen zugewuchert war, dass wir nur schleppend, teils sogar gar nicht vorwärts kommen konnten, und für einen Kilometer sicherlich eine halbe Stunde brauchten. Gleichzeitig verstopfte mir dieses Gestrüpp den Kühlwassereinlass, so dass ich nur mit niedriger Drehzahl fahren wollte, um nicht erneut meinen Kühlkreislauf zu beschädigen. Auch wenn ich jetzt wusste, wie das meiste davon grundsätzlich funktionierte, und was ich wo reparieren konnte, legte ich keinen Wert darauf, dies unbedingt jetzt auch zu tun. Abends spielten wir noch in der untergehenden Sonne zwei Runden Dominion und hörten dabei den langen, wie klagend klingenden Ruf eines Vogels. Wir wollten mit Hilfe von KI herausbekommen, was für ein Vogel das war, aber die Ergebnisse der KI waren durchweg so daneben, verschiedener KIs übrigens, so dass wir, die Grenzen der KI anerkennend, die Suche aufgaben und zu Bett gingen. 
Am nächsten Morgen, Pfingstmontag, war ich früh auf den Beinen, säuberte den Wassereinlass, danach funktionierte alles wieder wie vorher. Wir fuhren durch die Schleuse und die verbleibenden Kilometer etwas zügig, wobei das etwa 10 km/h Reisegeschwindigkeit bedeutete, erreichten Auxonne trotzdem erst so, dass wir den früheren der beiden Züge nicht mehr bekommen konnten, vertäuten das Boot, brachten alles in Ordnung, nahmen unser Gepäck mit und machten uns auf zum Zug. Weil es auf der Zugstrecke in Belfort einen über zweistündigen Aufenthalt gab, der sich mit Zug nicht unterbieten ließ, schaute ich immer wieder nach geeigneten Mitfahrgelegenheiten über blablacar, von Dole nach Mulhouse, von Besançon nach Mulhouse, von Belfort nach Mulhouse, jeweils auch in die dortige Umgebung, Basel, Freiburg, Strasbourg, sogar Karlsruhe, aber konnte nichts finden. Durch diese zwei Stunden in Belfort wäre unsere Ankunft in Mannheim, wo wir bei einem Freund von mir unterkommen konnten, tatsächlich in dessen Wohnmobil, Richtung Mitternacht geworden. Leider war kaum eine der Blablacar-Personen erreichbar. Schließlich fand ich eine Blablacar-Verbindung von Mulhouse nach Mannheim, mit der wir kurz nach 21:00 Uhr bei meinem Freund sein konnten. Die Fahrt verlief gut, die Zeit in Belfort nutzten wir für Pizza und Eis, kamen rechtzeitig zum Blablacar-Fahrer in Mulhouse an, ein Deutscher, der dort seine französische Freundin hatte, die er bei einem gemeinsamen Studiumprogramm in Shanghai kennen gelernt hatte und der nun als Elektrotechnik-Ingenieur für BASF arbeitete. Wir hatten während der Fahrt interessante, ausführliche Gespräche, und kamen wie abgemacht bei meinem Freund an. Wegen Baby im Haus, deswegen unterbrochenen Nächten und Ruhemöglichkeiten für seine Partnerin brachte er uns in seinem Wohnmobil unter, und mein Kind war direkt sehr begeistert und drängte mich dazu, mir doch bald auch eines anzuschaffen. Ich ließ mein Kind recherchieren, mit welchen Preisen man es dabei zu tun hatte, da wurde mein Kind doch etwas kleinlaut. Dennoch einigten wir uns darauf, die Augen offen zu halten für gute Gelegenheiten. Nach einem Umtrunk und einem Spaziergang am Neckar gingen wir schlafen. 
Am nächsten Morgen, nun Dienstag, 26. Mai, brachen wir recht früh auf, denn wir wollten gegen Mittag, früher Nachmittag spätestens, wieder zuhause sein. Am Folgetag würde mein Kind wieder zur Schule gehen und brauchte den Nachmittag, um sich zu akklimatisieren. Mit guter Verpflegung und kaum Verspätungen kamen wir an und mein Kind kam in die Obhut seiner Großmutter. Ich dagegen wusste, worum es bei mir ging: Mein Auto stand nach wie vor vor meinem Haus und schrie nach den letzten zwei Behandlungen: Kotflügel und Schweller. Ich hatte mich für den Abend für eine Essensverteilung eingetragen, aber bis dahin waren noch einige Stunden, genug Zeit, alles zu erledigen, mindestens aber soweit vorzubereiten, dass der Rest noch in etwas Zeit nach der Verteilung mühelos würde abgeschlossen werden können. Für den Kotflügel musste ich Scheinwerfer, Kühlergrill und Stoßstange lösen, nichts leichter als das. Und damit war ich massiv im Irrtum: Die Schrauben für den Kühlergrill saßen bombenfest, waren mit Torx-Kopf, und mein Werkzeug war billig. Eine Schraube konnte ich lösen, drei waren so fest, dass ich den Torx-Kopf ruinierte. Schnell in den Baumarkt, bessere Torx-Bits besorgen, auch einen Schleifklotz, aber zunächst hatte ich Bits in falscher Größe, musste noch einmal zurück, doch mit den neuen Bits ging es nicht besser, die Torx-Schrauben waren bereits rundgedreht. Inzwischen war so viel Zeit vergangen, dass ich nun zur Essensverteilung aufbrechen musste, und bis die vorbei war und ich das Equipment in Ordnung gebracht hatte, war 22:00 Uhr. Die KI gab mir einige Tipps, um die Torx-Schrauben doch noch zu lösen, aber nichts davon wirkte, so dass letztlich die etwas brutalere Variante kam: Mit einem Stechbeitel das Plastik des Kühlergrills um die Schraubenköpfe herum einzuschlagen. Das machte, längst weit nach 22:00 Uhr, einen ziemlichen Lärm, so dass ich, um die Nachbarn zu schonen und keine unerfreuliche Begegnung mit der Polizei zu bekommen wegen Ruhestörung, alles in den Wagen packte und mit ihm auf den Parkplatz eines nahen Aldi-Marktes fuhr, wo es gute Beleuchtung für die nächtlichen Arbeiten gab. Mit der Stechbeitel-Methode konnte ich die Kühlergrill-Schürze schließlich über die Schraubenköpfe ziehen und die Schrauben dann mit roher Gewalt mit einer Rohrzange rausdrehen - eine verlor dabei den Kopf, aber die anderen waren wiederverwendbar. Dann schraubte ich den Scheinwerfer los, entfernte den Bowdenzug für die Einstellung der Leuchthöhe und kam dann an die letzten Schrauben für den Kotflügel, entfernte ihn, setzte den neuen ein, baute alles rückwärts, aber achtete auf Spaltmaße, justierte also mit den noch nicht angezogenen Schrauben, klickte den Blinker ein, dann war diese Sache fertig - inzwischen war es sicher 02:00 Uhr. Dann also noch der Schweller. Mit dem Schleifklotz ging es tatsächlich deutlich besser, bald hatte ich die Flächen ausreichend glatt geschliffen, wie ich dachte. Nebenbei ließ ich das Radio laufen, wie auch schon die vorherigen Tage. Dass das gar nicht mal eine so gute Idee war, fiel mir auf, als ich die Scheinwerfer einschalten wollte, um ihren korrekten Sitz, ihren korrekten Lichtkegel zu prüfen. Da ging nämlich plötzlich das Radio aus. Und als ich den Wagen starten wollte, kam nur ein müdes Brummen, sonst nichts. Na toll, auch das noch: Die Batterie war leer und ich stand nachts auf dem Parkplatz bei Aldi und musste bis zum Morgen TÜV-fertig und zur Werkstatt gebracht haben, da ich danach durchgehend fast drei Wochen verhindert und nicht in meiner Stadt war. Ich dachte daran, den ADAC zu rufen oder sobald der Baumarkt wieder öffnete dort ein mobiles Startergerät zu besorgen, fragte dann aber die KI, ob und wie es möglich sei, einen Wagen alleine anzuschieben und zu starten. Schwierig, aber machbar, beschrieb es mir die KI. Also war ich wieder etwas hoffnungsvoller, fing nach KI-Anleitung an zu grundieren und zu lackieren, fand dann aber, eine Schicht, zwei Schichten, dann den Hauptlack drauf, das deckte die nach wie vor vom Rost vernarbte Metalloberfläche nicht genug, und so sprühte ich letztlich alles großzügig mit Steinschlag-Unterbodenschutz ein, machte eine Lackschicht, die aufschäumt und dadurch etwas dicker wird. Die war natürlich nicht in der Autofarbe, sondern schwarz, aber das war mir in diesem Fall egal. Auch den neuen Kotflügel habe ich in seiner grünlichen Industrielackierung gelassen und nicht den Lack heruntergeschliffen und neuen in der Fahrzeugfarbe draufgemacht, wie ursprünglich geplant. Als letztes blieb noch, den Wagen wieder zu starten. Hierfür war es extrem hilfreich, dass der Aldi-Parkplatz minimal Gefälle von etwa 1% hatte. Zwar war es Schinderei, den Wagen aufwärts zu schieben, aber abwärts konnte ich ihn dafür, mit zweitem Gang und Zündung eingeschaltet und einem Fuß auf der Kupplung, locker mit nur einem Fuß in Bewegung bringen, Kupplung kommen lassen und Gas drücken. Der Wagen stotterte, sprang aber nicht an, also nochmal aufwärts schinden. Beim dritten Mal klappte es, da hatte ich das Spiel aus Kupplung und Gas raus. Mein Herz machte einen Satz und ich fuhr mit unglaublichem Hochgefühl los: Ich bin ein Tier, ein Champion, habe ich doch nachts alles alleine fertig hinbekommen, quasi ohne große Vorerfahrung, ohne große Hilfe, außer natürlich KI-Unterstützung, und habe alleine meinen schweren Wagen hunderte Meter hin und her geschoben und zum Laufen gebracht! Ich hatte vorher schon alles in den Wagen gepackt und fuhr nun etwa 45 Minuten nachts mit hoher Motordrehzahl, damit die Lichtmaschine die Batterie wieder genügend laden kann, durch und um meine Stadt, stellte den Wagen bei der Werkstatt ab, füllte ein Auftragsformular zur Nachprüfung aus und ging gegen 05:00 in der schon aufgehenden Sonne nach Hause, um dort noch etwa drei Stunden schlafen zu können, bevor ein Arbeits-Marathon aus einer etwa 100-stündigen Schicht mit der Klientin anlässlich eines Metallica-Konzerts in Berlin starten würde, gefolgt von einer Woche Prag mit meiner Mutter und danach wieder direkt im Anschluss eine viertägige Schicht zur Urlaubsbegleitung der Klientin an die Nordsee. Nur drei Stunden Schlaf vor dem ersten Tag Dienst würden etwas anstrengend, aber machbar werden, danach würde ich ja wieder normal schlafen können, also alles gut. 
Drei Stunden später am inzwischen längst schon Mittwoch, 27. Mai, schon seit der Nachtaktion, weckte mich der Wecker, eine ausführliche Dusche weckte meine Lebensgeister und ich versuchte, mich für die Arbeit, die Reise mit der Mutter und danach erneute Arbeit passend vorzubereiten, alles zu packen, hoffentlich nichts zu vergessen, denn es konnte durchaus sein, dass ich zu den Übergängen keine Gelegenheit haben würde, noch einmal zu mir nach Hause zu kommen, denn alles war etwas knapp bemessen. Ich machte mich auf den Weg zur Arbeit, immer noch mit dem Gefühl, in der Nacht nicht nur eine Kleinigkeit geschafft zu haben, und fragte mich, warum mir das bei meinen vielen anderen Projekten nicht gelingt. Ich weiß, wusste ich schon vorher, dass, wenn es darauf ankommt, ich Ausdauer und Kraft entwickeln kann, die, wenn ich das so sagen darf, ohne eingebildet wirken zu wollen, mitunter weiter gehen können als bei vielen anderen Menschen, die ich so kenne. An dieser Stelle möchte ich direkt ein aktuelles Ereignis einflechten, um dies zu untermauern: Als ich längst auf der Arbeit war, rief abends der Partner der Klientin bei ihr an: Er sei beim Tauchen in einem See unter Wasser vom Weg abgekommen, sei lange in einer falschen Richtung bis zur Seemitte getaucht, was zur Folge hatte, dass er nach seinem Tauchgang mit aller Ausrüstung über eine halbe Stunde zum Ufer schwimmen musste. Davon sei er so erschöpft, dass er nicht mehr mit dem Fahrrad nach Hause zur Klientin fahren könne; er würde seinen Vater anrufen, damit der ihn mit dem Wagen abholt. (Die Klientin war sofort bereit, ihn mit meiner Hilfe mit ihrem Wagen zu holen, aber er lehnte dies ab.) Ich dachte mir, das würde mir nicht so gehen. So wie ich mich nachts geschunden habe, mehrmals meinen Wagen eine leichte Steigung aufwärts zu schieben, würde ich selbstverständlich, ohne jede Frage, nach so einer ermüdenden Schwimmaktion noch einige Kilometer mit dem Fahrrad fahren können, notfalls das Fahrrad schieben und mich beim Gehen darauf stützen, aber ich würde wegen so etwas niemanden um Hilfe bitten, nicht, weil mir das peinlich wäre, oder okay, das auch ein bisschen, sondern weil ich weiß, dass ich nach so einer Anstrengung noch einiges leisten kann. Selbst wenn ich bei einer solchen oder vergleichbaren Situation der einzige wäre, der diesen Weg wählt, während alle anderen sich von ihren Eltern abholen lassen. Ich weiß, dass ich es kann, und bin dann auch Willens, es zu tun. Ich möchte es mir einerseits beweisen und andererseits auch keine Blöße zeigen, okay, vielleicht zeigt sich da doch auch ein psychologisches Muster. Ich muss tatsächlich gerade daran denken, wie ich als 18-Jähriger nach einer Schulklassenfahrt in der 12. Klasse in Italien, die aufgrund von Stau spät gegen Mitternacht an der Schule zu Ende ging, im Sommer, wohlgemerkt, lieber alleine die Nacht in einem Regal zur Aufbewahrung der Schulranzen verbrachte statt meine Eltern, die von allen Schülereltern den längsten Fahrweg hatten, mitten in der Nacht noch zur Schule und wieder zurück fahren zu lassen. Ich weiß nicht mehr genau wie, vielleicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder doch mit dem Auto kam ich dann am nächsten Morgen nach Hause. Die Nacht im Regal war angenehm, allerdings behielt ich es gegenüber den Klassenkameraden für mich, dass ich dort geschlafen hatte. Und ich weiß, dass kaum jemand sonst überhaupt auf so eine Idee käme. Ich fand es außergewöhnlich, auch auf eine weltfremde Art, denn ich hielt die Situation sogar in einem Foto fest, von dem ich nicht weiß, ob es überhaupt noch existiert - ich hätte Lust, es bei Gelegenheit in einem unserer familiären Fotoalben zu suchen. Meine Klassenkameraden zu fragen, ob ich bei ihnen unterkommen könnte, schien mir unmöglich, denn zum Einen war ich erst seit wenigen Monaten neu und folglich noch fremd in der Klasse, zum Anderen war ich damals noch sehr schüchtern beim Ansprechen und Ausdrücken von Bedürfnissen gegenüber anderen, sehr viel mehr noch als heute. Okay, doch eindeutig psychologisch. Solche Phänomene gibt es häufiger in meinem Leben. Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir mehrere von ähnlicher Qualität ein, wie ein roter Faden...
Bei der Arbeit lief alles gut, nachmittags hatte ich ein Tief aus Müdigkeit, erwartbar, händelbar, abends war ich ordentlich müde, auch erwartbar, deswegen konnte ich diesen Eintrag erst heute, nun schon Donnerstag, 28. Mai, abschließen und hatte guten erholsamen Schlaf. Die Werkstatt hatte mich am Vortag telefonisch zu erreichen versucht, ich war aber durch die Arbeit verhindert, schrieb eine E-Mail mit der Bitte um Rückantwort:
"Guten Morgen,
Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Ihr Fahrzeug die Nachuntersuchung beim TÜV bestanden hat."
Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich bin wohl wirklich "ein Tier", ein ziemlich seltsames.
Warum ich solche Leistungsfähigkeit nicht bei meinen anderen Projekten zeige, liegt übrigens daran, dass mir die Möglichkeit bleibt "to chicken out", also davonzukommen, ohne mich in die Anstrengung zu begeben. Erst wenn mir keine andere Möglichkeit mehr bleibt, und bei meinem Auto gab es keine andere, zumindest keine für mich akzeptable, was die finanziellen und sonstigen Konsequenzen angeht, scheine ich zu so etwas in der Lage. Ich muss einen Weg finden, mich in Bezug auf meine Projekte auch in solche Situationen zu bringen, die mir keine andere Möglichkeit mehr lassen und mich zwingen, mein Prokrastinieren auszusetzen. Nur wie?
Für die kommenden Tage bin ich bis 01. Juni mit der Arbeit in Berlin, vom 01. bis 07. in Prag und vom 07. bis 11. wieder mit der Arbeit unterwegs. Ab 12. Juni habe ich über das Wochenende mein Kind bei mir, in der Woche ab 15. Arzttermine und eine Schicht, außerdem kommt mein Neffe in die Region und brachte ein Wiedersehen ins Spiel. In der Woche ab 22. habe ich zwei weitere Schichten und am Wochenende mein Kind und zum Juniende noch eine weitere Schicht.
Soweit...

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