Heute ist Freitag, der 27. März, und ich sitze im Zug nach Stuttgart für den Gerichtstermin. Meinen letzten Eintrag schrieb ich am Sonntag, 15. März, ebenfalls im Zug; nach jener Zugfahrt traf ich mich noch bevor ich nach Hause kam mit einem Couchsurfer aus der Türkei und dessen Freund, die allerdings in erster Linie für eine Reise nach Köln gekommen waren. Wir trafen uns in einem Park für einen Spaziergang und ließen diesen in einem Café ausklingen, wo wir u.a. Fragen der Ein- und Auswanderung bezüglich Deutschlands und der Türkei und des interkulturellen Austauschs erörterten. Danach fuhren sie wieder nach Köln und ich endlich nach Hause; dort brachte ich alles für den kommenden Arbeitstag in Ordnung und ließ den Tag gemütlich ausklingen. Am Montag, 16. März, war wieder eine Arbeitsschicht, die reibungslos verlief, Dienstag nach der Schicht war ich etwas vom Bahnstreik betroffen, was sich letztlich einfach lösen ließ, und konnte mich am Nachmittag mit einer Couchsurferin aus Arg...
Erneut sitze ich in einem Zug heute am Sonntag, 15. März, erneut auf dem Rückweg von meiner Mutter zurück zu mir nach Hause, und erneut sinniere ich über andere, viel frühere Zeiten, darüber, wie vor 1000 Jahren und mehr die Landschaften, die am Fenster vorbei sausen, noch stark überwiegend bewaldet waren, mit nur wenigen kleinen Siedlungen an Flussniederungen dazwischen, sinniere darüber, wie die Menschen damals ja nicht sehr verschieden ausgesehen haben werden von denen von heute, höchstens vielleicht andere Kleidung, Schuhe und Frisuren, und wie die Infrastruktur maximal aus Wegen festgetretener Erde, aus Ochsenkarren usw. bestanden haben mag. Indem ich so darüber nachdenke, frage ich mich, wie es wohl 1000 Jahre in der Zukunft sein könnte, welches Transportmittel Menschen in welcher Kleidung befördern und welches Bild der Umgebung sich ihnen dabei bieten könnte. Es ist schwierig, dabei nicht in irgendwelche Klischees aus Science-Fiction-Filmen zu verfallen. Mit der Vorstellung der ...