Der Januar ist gerade vorbei. Sonntag, 1. Februar, und ich sitze in einem Café, während mein Kind, dieses Wochenende bei mir, gerade in einer Theaterprobe ist. Seit dem letzten Eintrag am 18. Januar ist nicht sehr viel geschehen. Die Bücherstapel und einige der Regale habe ich Montag, 19. in Angriff genommen, aber zunächst neue Stapel daraus gemacht nach Kategorien "will ich behalten", "will ich mal reinschauen/lesen, dann weg", "will ich weg tun" und "sind Bücher für mein Kind". Die Bücher der ersten beiden Kategorien sind in den inzwischen freien Raum im Regal gewandert, einige wenige habe ich bereits überflogen bzw. zum baldigen Lesen geplant. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich überraschend viel Literatur zu Franz von Assisi habe, teils Geschenke noch aus Lehrerzeiten. Im Hinblick auf mögliche spirituelle Vertiefungen fühlte sich diese Entdeckung ein bisschen wie ein Zeichen an. Am Abend habe ich wieder eine Essensverteilung gemacht. Am Dien...
Heute ist Freitag, 16. Januar 2026, und ich habe diesen Eintrag etwa eine Woche vor mir her geschoben, weil ich eine Aufgabe vorher erledigt haben wollte. Leider ist dies mir nicht gelungen, nämlich für die Geschichte für mein Kind das zweite Kapitel zu schreiben. Es ist wirklich verflixt: Mir sprudeln unzählige Ideen durch den Kopf, solange sie sich in die Unverbindlichkeit ergießen und entfalten können, aber sobald ich sie anpacken will, sobald sie sich konkretisieren, verbindlich werden sollen, nehmen sie Reißaus und es ist ein Krampf, fast ein Kampf, kräftezehrend, sie umzusetzen. Ich denke, dass es so sehr vielen Menschen geht, aber bei mir ist manchmal die Kluft zwischen "tun wollen" und "wirklich tun" deutlich größer als bei der Mehrheitsgesellschaft. Sicherlich gibt es Menschen, bei denen sie noch um ein Vielfaches größer ist, aber ich habe ja letztlich nur mich selbst zur Verfügung, um an mir selbst etwas verändern zu können nach Vorstellungen, die ich von ...