Heute ist Dienstag, 10. Februar, und ich bin mal wieder mit dem Zug unterwegs von meiner Mutter zurück zu mir nach Hause, um morgen wieder in einer Doppelschicht zu arbeiten, über Weiberfastnacht. Dienstag vor einer Woche brachte ich einen Transporter zur Messe und schaute mich dabei noch etwas nach kohlenhydrate- und zuckerarmen, dafür proteinreichen Snacks um, fand aber nicht viel, und am Mittwoch dann half ich beim Abbau, was ohne Komplikationen vonstatten ging. Ich hatte mich schon die letzten Male geäußert über die Klassenunterschiede und das teils (unbewusst?) zur Schau gestellte "etwas besseres sein" einiger, zB in ihrem Gehabe, ihren Blicken, dennoch war es auch dieses Mal wieder erstaunlich, wie sich binnen weniger Stunden, binnen weniger Minuten teils sogar, die Atmosphäre von "dicker Bauch in Sakko und Lackschuh" mit teils gehobenem Geschwafel und "Dr." und sonstigen Titeln auf Namensschildern ändert zu schaffigen Menschen, die Dialekt reden, a...
Der Januar ist gerade vorbei. Sonntag, 1. Februar, und ich sitze in einem Café, während mein Kind, dieses Wochenende bei mir, gerade in einer Theaterprobe ist. Seit dem letzten Eintrag am 18. Januar ist nicht sehr viel geschehen. Die Bücherstapel und einige der Regale habe ich Montag, 19. in Angriff genommen, aber zunächst neue Stapel daraus gemacht nach Kategorien "will ich behalten", "will ich mal reinschauen/lesen, dann weg", "will ich weg tun" und "sind Bücher für mein Kind". Die Bücher der ersten beiden Kategorien sind in den inzwischen freien Raum im Regal gewandert, einige wenige habe ich bereits überflogen bzw. zum baldigen Lesen geplant. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich überraschend viel Literatur zu Franz von Assisi habe, teils Geschenke noch aus Lehrerzeiten. Im Hinblick auf mögliche spirituelle Vertiefungen fühlte sich diese Entdeckung ein bisschen wie ein Zeichen an. Am Abend habe ich wieder eine Essensverteilung gemacht. Am Dien...