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Kynosarges 2615

Samstag, 08. August, in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit: Fast vier Wochen sind vergangen seit meinem letzten Eintrag und vieles ist seitdem passiert.  Sonntag, 12. Juli, machte ich die zweite Hälfte der Doppelschicht bis Montag fertig. Der Tag verging eher ruhig, denn am Abend davor, Samstag, waren die Klientin und ihr Partner in meiner Begleitung mit Hund in Düsseldorf auf einem Konzert gewesen und wir kamen ziemlich spät nach Mitternacht wieder zurück. Wir ließen den Sonntag ausklingen in einem gehobenen Restaurant, sie beide mit dem Rad, ich mit dem Hund mit der Bahn. Am Morgen danach konnte ich den Dienst gut beenden.  Montag, 13. Juli, ließ ich nach der Arbeit zunächst ruhig zuhause angehen, fuhr dann zu einem Elternabend an die neue Schule meines Kindes und nahm noch am Abend einen sehr günstigen SuperSparPreis-ICE nach Karlsruhe, ursprünglich als Backup für mein Boot, jetzt allerdings, um die Familie, letztlich vor allem meine Mutter, für verschiedene Problemlösungen an...
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Kynosarges 2614

Donnerstag Nacht, 09. Juli, im Bus von Lyon nach Köln: In der Nacht vom 04. auf den 05. Juli kam ich ja mit einer Portion Glück in Mulhouse an. Nach dem Fußball-Chaos auf den Straßen ging ich erstmal wieder zurück zum Bahnhof in der Hoffnung, die Person aus Blablacar, der ich für 03:00 Uhr eine Buchungsanfrage geschickt hatte, würde in letzter Minute noch antworten und mich mitnehmen. Dem war so aber nicht. Es gab ein weiteres Inserat für 03:20 Uhr, aber auch dieses blieb ohne Bestätigung, genauso bei einem um 04:40 Uhr und um irgendwann nach 05:00 genauso. Da hatte ich allerdings schon längst beschlossen, zu versuchen, zu trampen, und war schon auf dem Weg zur Autobahnauffahrt bzw. dann gegen 04:45 Uhr dort angekommen.  So langsam graute der Morgen, und mir graute es auch, denn Verkehr auf die Autobahn gab es kaum und, inzwischen über eine Stunde Fußweg vom Bahnhof entfernt, sah ich im Fahrplan, dass ab zwischen 05:00 und 06:00 Uhr bereits wieder Züge für meine Reiserichtung fuhre...

Kynosarges 2613

Freitag, 03. Juli, auf dem Weg zur Arbeit, nachdem ich schon mehrmals vorher begonnen und wieder aufgehört hatte: Der Einsatz auf dem Weinfest vor über zwei Wochen, Freitag, 12. Juni, geplant bis 18:00 Uhr, zog sich noch 45 Minuten länger, weil der Partner der Klientin, der mich dort ablösen sollte, sich etwas verspätete. Er hatte dies im Vorfeld in Aussicht gestellt, insofern war mein Kind zeitlich schon darauf vorbereitet. Am Freitagabend machten wir nicht mehr viel, spielten ein Spiel, schauten einen Film und gingen schlafen.  Samstag verbrachten wir den Vormittag ebenfalls mit Spielen und gingen nachmittags spazieren für Eis und Spielplatz. Abends spielten wir wieder zuhause bis zum Schlafengehen. Mein Kind war dabei öfter auch auf sein Smartphone fokussiert. Rückblickend habe ich das Gefühl, mich mehr darum kümmern und gleichzeitig auch selbst weniger an meinen digitalen Geräten sein zu müssen.  Sonntag war mein Kind bei der Theaterprobe, darum herum fand nur weiterhin Sp...

Kynosarges 2612

Freitag, 12. Juni morgens im Zug auf der Fahrt zur Arbeit: Am Donnerstag, 28. Mai, schloss ich meinen letzten Eintrag während der Arbeit in Vorbereitung auf eine Fahrt durch die Nacht nach Berlin mit dem Wagen der Klientin; bei der Fahrt sollte auch der Hund dabei sein. Die Arbeit verlief reibungslos, aber die Fahrt durch die Nacht war ziemlich schwer. Zuerst fuhr der Partner für etwa zwei Stunden bis er sich wohl nicht mehr sicher fühlte, dann fuhr ich für etwa zwei Stunden, auch mir wurde die Fahrt immer schwerer, ich hatte mit Müdigkeit zu kämpfen, dann fuhr er weitere anderthalb Stunden und ließ mir das letzte Stück, noch einmal anderthalb Stunden, nach Berlin in die Stadt hinein, recht zentral nahe dem Potsdamer Platz. Die Nachtfahrt sollte als Idee Berufs- und Urlaubsverkehr vermeiden, was auch gelang, denn auf den Autobahnen war nicht sehr viel los, hilfreich beim Kampf mit Sekundenschlaf. Allerdings war das Hotelzimmer erst ab 15:00 Uhr verfügbar, somit hingen wir noch etliche ...