Donnerstag Nacht, 09. Juli, im Bus von Lyon nach Köln: In der Nacht vom 04. auf den 05. Juli kam ich ja mit einer Portion Glück in Mulhouse an. Nach dem Fußball-Chaos auf den Straßen ging ich erstmal wieder zurück zum Bahnhof in der Hoffnung, die Person aus Blablacar, der ich für 03:00 Uhr eine Buchungsanfrage geschickt hatte, würde in letzter Minute noch antworten und mich mitnehmen. Dem war so aber nicht. Es gab ein weiteres Inserat für 03:20 Uhr, aber auch dieses blieb ohne Bestätigung, genauso bei einem um 04:40 Uhr und um irgendwann nach 05:00 genauso. Da hatte ich allerdings schon längst beschlossen, zu versuchen, zu trampen, und war schon auf dem Weg zur Autobahnauffahrt bzw. dann gegen 04:45 Uhr dort angekommen. So langsam graute der Morgen, und mir graute es auch, denn Verkehr auf die Autobahn gab es kaum und, inzwischen über eine Stunde Fußweg vom Bahnhof entfernt, sah ich im Fahrplan, dass ab zwischen 05:00 und 06:00 Uhr bereits wieder Züge für meine Reiserichtung fuhre...
Freitag, 03. Juli, auf dem Weg zur Arbeit, nachdem ich schon mehrmals vorher begonnen und wieder aufgehört hatte: Der Einsatz auf dem Weinfest vor über zwei Wochen, Freitag, 12. Juni, geplant bis 18:00 Uhr, zog sich noch 45 Minuten länger, weil der Partner der Klientin, der mich dort ablösen sollte, sich etwas verspätete. Er hatte dies im Vorfeld in Aussicht gestellt, insofern war mein Kind zeitlich schon darauf vorbereitet. Am Freitagabend machten wir nicht mehr viel, spielten ein Spiel, schauten einen Film und gingen schlafen. Samstag verbrachten wir den Vormittag ebenfalls mit Spielen und gingen nachmittags spazieren für Eis und Spielplatz. Abends spielten wir wieder zuhause bis zum Schlafengehen. Mein Kind war dabei öfter auch auf sein Smartphone fokussiert. Rückblickend habe ich das Gefühl, mich mehr darum kümmern und gleichzeitig auch selbst weniger an meinen digitalen Geräten sein zu müssen. Sonntag war mein Kind bei der Theaterprobe, darum herum fand nur weiterhin Sp...