Erneut beginne ich diesen Eintrag während einer Zugfahrt. Es ist Ostermontag, der 06. April, und ich bin auf dem Weg zur Arbeit an die Nordsee. Zweieinhalb Stunden liegen noch vor mir. Während der Fahrt sinniere ich über das, was ich eigentlich für mich und mein Leben suche: eine wahrhaftige Schicksalsgemeinschaft für radikale Autarkie, polyamores Wachstum und das gemeinsame Erforschen existenzieller Grenzen – etwa mit der Velo-Proa oder dem Kynosarges. Doch dafür muss ich mehr ins Handeln kommen und weniger im Träumen verweilen. Am Freitag, 27. März fuhr ich ja nach dem Gerichtstermin wieder mit dem Zug nach Hause. Mein Kind kam dann abends noch zu mir, aber viel tun konnten wir da nicht mehr, denn es war schon spät. Am Samstag gingen wir wieder in die Bibliothek, spielten "das Spiel des Lebens" und liehen dieses sowie Monopoly aus. Dann kauften wir Proviant für die kommenden Tage ein und gingen noch in einen Bücherladen. Ich wollte für mein Kind zwei Artikel für Ostern beso...
Heute ist Freitag, der 27. März, und ich sitze im Zug nach Stuttgart für den Gerichtstermin. Meinen letzten Eintrag schrieb ich am Sonntag, 15. März, ebenfalls im Zug; nach jener Zugfahrt traf ich mich noch bevor ich nach Hause kam mit einem Couchsurfer aus der Türkei und dessen Freund, die allerdings in erster Linie für eine Reise nach Köln gekommen waren. Wir trafen uns in einem Park für einen Spaziergang und ließen diesen in einem Café ausklingen, wo wir u.a. Fragen der Ein- und Auswanderung bezüglich Deutschlands und der Türkei und des interkulturellen Austauschs erörterten. Danach fuhren sie wieder nach Köln und ich endlich nach Hause; dort brachte ich alles für den kommenden Arbeitstag in Ordnung und ließ den Tag gemütlich ausklingen. Am Montag, 16. März, war wieder eine Arbeitsschicht, die reibungslos verlief, Dienstag nach der Schicht war ich etwas vom Bahnstreik betroffen, was sich letztlich einfach lösen ließ, und konnte mich am Nachmittag mit einer Couchsurferin aus Arg...