Erneut beginne ich diesen Eintrag während einer Zugfahrt. Es ist Ostermontag, der 06. April, und ich bin auf dem Weg zur Arbeit an die Nordsee. Zweieinhalb Stunden liegen noch vor mir. Während der Fahrt sinniere ich über das, was ich eigentlich für mich und mein Leben suche: eine wahrhaftige Schicksalsgemeinschaft für radikale Autarkie, polyamores Wachstum und das gemeinsame Erforschen existenzieller Grenzen – etwa mit der Velo-Proa oder dem Kynosarges. Doch dafür muss ich mehr ins Handeln kommen und weniger im Träumen verweilen. Am Freitag, 27. März fuhr ich ja nach dem Gerichtstermin wieder mit dem Zug nach Hause. Mein Kind kam dann abends noch zu mir, aber viel tun konnten wir da nicht mehr, denn es war schon spät. Am Samstag gingen wir wieder in die Bibliothek, spielten "das Spiel des Lebens" und liehen dieses sowie Monopoly aus. Dann kauften wir Proviant für die kommenden Tage ein und gingen noch in einen Bücherladen. Ich wollte für mein Kind zwei Artikel für Ostern beso...