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Kynosarges 2504

Es ist die Nacht vom 13. auf den 14. März. Ich liege im Bett in einer Ferienwohnung in Norddeich, die die Klientin für sich und ihren Partner und ihren Onkel und ihren Hund und offensichtlich auch für mich gebucht hatte, also barrierefrei und haustierfreundlich. Der Arbeitseinsatz ist soweit entspannt, allerdings war er die ersten Tage davon geprägt, für mich zumindest, dass die Klientin deutlich früher am Morgen als zu Arbeitstagen ihres Partners aufstehen wollte. Am Mittwoch hatte ich den Tag über frei und ging auf eine kleine Wanderung, auf der mich eine erhellende Vision überkam. Auf die möchte ich weiter unten eingehen, doch zunächst blicke ich zurück auf die vergangenen Tage.
Es war vielleicht, vielleicht schon zu vermuten: Mein Langzeitgast ist noch nicht gegangen. Am 28. konfrontierte ich ihn damit, wie angedacht, allerdings erst abends, da er wie üblich tagsüber schlief, und wie zu erwarten fiel er aus allen Wolken, meinte, er bräuchte mindestens zwei Wochen, um zu gehen. Mit verschiedenen Freunden hatte ich im Vorfeld darüber gesprochen, einer riet mir, per ChatGPT einen Vertrag aufzusetzen, der seinen Auszug und seine Schuldenrückzahlung regeln sollte. Dies tat ich auch, fertigte zunächst handschriftlich zwei Kopien an, inzwischen schon nicht mehr bis zum Sonntag, sondern bis Mittwoch, und legte sie ihm vor zur Durchsicht. Im weiteren Verlauf hörte ich ihn heftig in seiner Muttersprache telefonieren. Ich hatte mich bereits davon verabschiedet, die freien Tage bis zum Arbeitseinsatz etwas zu unternehmen, zB eine kleine Reise. Dafür schrieb ich der Witwe meines Vaters eine Bitte um Zahlung des bislang ermittelten Pflichtteils.
Für Sonntag war ich zum Abendessen eingeladen bei jenem Freund, der mir zum ChatGPT-Vertrag riet, ein ehemaliger Couchsurfer von mir aus Bulgarien und Türkei, der ein paar Tage bei mir war, weil er für eine Arbeitsstelle in meiner Region zum Thema Satelliten und Raumfahrt eine Wohnung suchte. Er wollte inzwischen die Arbeitsstelle und meine Region wieder verlassen und lud mich zum Abschied ein. Der Abend war gefüllt von vielen Gesprächen über viele Themen, u.a. seine Arbeit und auch mein Langzeitgast waren Thema, aber auch der Iran, Herkunftsland seiner Partnerin. 
Montag hatte ich einen Springer-Arbeitseinsatz bei einer früheren Klientin, das war ganz angenehm, denn wir hatten uns immer gut verstanden und konnten immer schöne Gesprächsthemen entwickeln. 
Dienstag dann kam abends mein Langzeitgast auf mich zu: Er habe vor einigen Monaten bei sehr dubiosen Kreditgebern einen Kredit aufgenommen, weil ihm sonst niemand etwas geben wollte, und war monatlich am Abbezahlen, doch für den letzten Monat habe er die Rate trotz Mahnung versäumt. Wenn er nicht binnen weniger Stunden zahle, würden die Geldeintreiber bei seinen Eltern in Indien, die nichts davon wissen, dass er einen solchen Kredit nahm, aufkreuzen und sich willkürlich mit roher Gewalt das nehmen, was sie glauben, was die Schulden begleichen kann. Seine Eltern wären dann sehr gedemütigt in der Nachbarschaft und hätten allen Grund ihn zu töten. Ich sagte ihm, seine Dummheiten gingen mich nichts an, von mir bekäme er kein Geld mehr. Wenig später kam er weinend wieder mit einer schriftlichen Versicherung, mir täglich 10€ zurückzugeben und ich könne ihn sofort auf die Straße setzen, sobald er einen Tag eine Rate aussetzt. Ich fragte ihn, warum er das nicht schon längst getan habe, um seine bisherigen Schulden bei mir zurückzuzahlen, und er meinte, das war ihm nicht möglich gewesen. Außerdem bat er darum, die Geige ausleihen zu dürfen, da das seine Möglichkeiten, auf der Straße an Geld zu kommen, erhöhen würde.
Was soll ich sagen? Mein Herz, meine soziale Ader sind wohl zu weich. Nicht nur, dass ich längst einen neuen Vertrag aufgesetzt und ausgedruckt hatte, der seinen Auszug bis zum 20. regeln sollte, ich gab ihm auch noch einmal 80€ für diese Rate und lieh ihm meine Geige, die ohnehin nur ein billiger China-Import war. Am nächsten Tag, Mittwoch dann, gab er mir tatsächlich 10€ spät abends und ich hatte das Gefühl, endlich kann man sich mal etwas auf ihn verlassen. Nun ja, bereits Donnerstag klagte er über Befindlichkeiten, meinte, er könne heute nicht raus und das Geld besorgen, und nicht nur das, er verlangte, dass ich ihm das Geld vom Vortag wiedergebe. Da war ich sofort wieder in Ärger, verwies auf seine schriftliche Vereinbarung, in der er explizit angeboten hatte, dass ich ihn noch am gleichen Tag rauswerfe, wenn er eine Rate versäumt, daraufhin ging er doch noch einmal raus, bekam aber nichts. Freitag dann forderte aber die Einhaltung ein und er versprach, sich darum zu kümmern. Den Nachmittag verbrachte ich mit Geburtstags-Kaffee mit einer Bekannten, abends dann musste ich relativ früh ins Bett, denn Samstag musste ich für den Arbeitseinsatz an der Nordsee früh raus. Ich mahnte also erneut die Freitagsrate an, ich wolle nun schlafen, und er versicherte mir, ich könne beruhigt schlafen gehen, er würde mir gegen Mitternacht das Geld vor die Tür legen. Den Vertrag wollte er vor Unterzeichnung noch von jemandem gegenlesen lassen. 
Am nächsten Morgen lag nichts vor meinem Zimmer,  gleichzeitig stand mal wieder die Wohnungstür offen. Ich hatte große Lust, ihn zu packen und mit einem Arschtritt aus meiner Wohnung und auf die Straße zu befördern. Aber ich musste mich für den langen Arbeitseinsatz vorbereiten, packen usw. und verzichtete lieber auf den Stress. Leise vermutete ich schon, dass er mit einer Ausrede kommen würde à la "er habe das Geld hingelegt, aber weil die Tür offen war, habe jemand das Geld genommen" oder so ähnlich. Nun ja, jetzt war die Sache wie sie war. Wenn ich zurückkomme am 17. und ich habe die 80€ nicht am gleichen oder meinetwegen darauf folgenden Tag, am 18., dann fliegt er sofort, und Aufschub bis zum 20. oder 25. gibt es nur, wenn er den Vertrag unterzeichnet hat und zumindest einige Raten, 40€, beschafft - er hatte gebeten, bis zum 25. bleiben zu dürfen, weil er dann für ein paar Tage in ein Kloster in Italien gehen und seine Sucht kurieren lassen wollte, während er seine Koffer bei mir stehen lässt. Ich bin gespannt, bin seiner Lügen längst überdrüssig, und war sozial genug, mehr als genug, viel mehr, zu viel sogar, könnte man meinen.
Samstag kam ich früh bei meiner Klientin an, es ging bald ins Auto und dann nach Ostfriesland, wo wir nachmittags ankamen. Der Onkel der Klientin war bereits vor Ort, wir richteten uns ein und gingen für einen ersten kurzen Spaziergang auf den Deich; für den Abend bestellten wir Pizza, was für eine erste Verstimmung sorgte, da die Klientin während der Fahrt geäußert hatte, direkt Fisch zu wollen, mindestens ein Fischbrötchen, dann sich zur Pizza überreden ließ, ohne jedoch zu versäumen darauf hinzuweisen, dass sie sich in ihren Wünschen noch ernst genommen fühlte, während ihr Partner meinte, wenn sie doch Fisch gewollt hätte, hätte sie der Pizza nicht zustimmen dürfen, worauf sie erwiderte, dass er doch wisse, dass sie schlecht nein sagen kann und ihre Bedürfnisse oft zurückstelle. Auf die eine oder andere Weise wiederholten sich Verstimmungen nach ähnlichem Muster, ihr Partner fiel nicht selten in eine harte Sprache, um ihre Sticheleien zurückzuweisen, bis sie sich bald wieder versöhnten.
Sonntag war der vierte Jahrestag ihrer Beziehung, da verbrachten sie den Vormittag zu zweit während ich mit dem Onkel eine Ausfahrt in die Umgebung machte, abends gingen sie zu zweit Abendessen, Montag dann war der Onkel allein unterwegs, denn seine Frau war an der Küste zur See bestattet worden und Montag war der Jahrestag dazu, während die Klientin mit Partner und ich den Tag teils draußen, teils drinnen verbrachten. So ähnlich ging es die weiteren Tage durch, das Wetter war meist angenehm sonnig, nur gelegentlich etwas Wind, kleine Sprühregenschauer und ab Montag recht kalte Temperaturen. Ab und zu las ich in Hararis Homo Deus, den zu lesen ich schon den ich mir für diese Zeit 
Am Mittwoch bekam ich den Tag über frei. Zunächst ging ich in die Dünen und den Strand entlang, dann suchte ich mir kleine Schleichwege durch die Felder nach Norden, um nachmittags zum Tee bei Freunden einzukehren, bei denen ich vor dreieinhalb Jahren couchsurfen war. 
Auf dem Weg durch die Felder hatte ich einen begeisternden Gedanken, eine Vision, die fast berauschend war für mich: Wie ich so sinnierend die Gedanken schweifen lasse - in der Karte ist irgendwo ein Teich eingezeichnet und ich denke, in meinem Flaschenvehikel könnte ich auf dem Wasser schlafen; woanders ist ein Kloster eingetragen und ich denke, spirituelle Begegnungsstätten als Unterkunft und Selbstversorgerorte wären etwas für mich, vielleicht durch einen Ring aus Wald abgeschirmt, dann erinnere ich mich an ein Video, das davon handelte, wie jemand aus Müll eine Insel gebaut hatte, mit Sand darauf, Mangroven, Erde, und schließlich sogar mit einer Hütte, doch Sturmflut zerstört sie ihm regelmäßig - da fixt mich plötzlich ein Gedanke an: Ich möchte mir ein Atoll bauen, einen großen Ring aus Netzen und Flaschen, in dem ich Mangroven wachsen lasse so groß, quasi als Ringwald, dass schwerer Seegang außerhalb die Ruhe darin kaum beeinträchtigen kann, und darin gibt es eine Insel, eine Plattform, auf der ich eine Hütte, vielleicht ein Begegnungszentrum für mehrere Proa-Wanderer, eine Art Kloster mit Selbstversorgung, bauen kann. Mir läuft ein wohltuender Schauer über den Rücken: Ja, sowas möchte ich wirklich machen!: Rückzugsorte schaffen, Oasen, mit irgendwie spirituellem Hintergrund, autark, selbstversorgend, da, wo sonst die Zivilisation mir ihrem Konsumwahn nicht hinkommt, im Meer, in den Wüsten usw. Mir kommen auch direkt Gedanken, wie ich das Atoll entweder am Boden fixiere oder zumindest im Treiben mit den Meeresströmungen stark verlangsame...
Letztes Jahr hatte ich mit einer Freundin sinniert, dass ich quasi als StreetArt heimlich, versteckt oder auch öffentlich und sichtbar mitten im urbanen Raum kleine Schlaf-Shelters unterbringen möchte, vielleicht für Obdachlose, vielleicht für eine eingeweihte, nomadische Community, und meine Oasen jetzt würden meiner Ansicht nach zu diesem Kunstprojekt passen, bewohnbare Kunst, Architektur-Piraterie, die den Multis, den Kapitalisten den Stinkefinger zeigt.
Ich kann mir gut vorstellen, sehr gut sogar, so etwas für den Rest meines Lebens zu tun.
Vor allem, wenn man es als Kunst deklariert, kann man sich unter Umständen davor retten, wegen Vandalismus verfolgt zu werden - wobei, bei Graffiti hilft das ja auch nicht, allerdings geht Graffiti ja oft auch mit tatsächlicher Sachbeschädigung einher, früher zumindest, einige neuere Formen von Graffiti sind eher unschädliches "Tapezieren". Für mich jedenfalls wäre auch wichtig, bei meinen Mikro-Architektur-Projekten nichts zu beschädigen, so dass im Prinzip alles ohne Spuren beseitigt werden kann.
Für Oasenprojekte in der Wüste oder Atollprojekte im Meer muss man dann wohl die jeweiligen Stellen kontaktieren, in deren Hoheitsgebiet man dies errichten möchte, wobei im Ozean noch die Chance besteht, dies außerhalb aller Hoheitsgebiete zu tun. An Land wäre das dann im Niemandsland zwischen zwei Ländern möglich, Grenze Marokko Algerien zB., so, dass keines der beiden Länder sich tatsächlich zuständig fühlen kann.
So in etwa teilte ich dies auch demjenigen Freund mit, mit dem ich zuvor auch schon viele andere Gedanken in Bezug auf die Velo-Proa und anderes ausgetauscht hatte, der wohl weiterhin gelegentlich hier mitliest und sich erneut gegrüßt fühlen möge.
Inzwischen ist Freitag, 14. März am Nachmittag und ich bin mit dem Hund draußen und will diesen Blogeintrag abschließen. Vormittags hat der Partner meiner Klientin einen Heiratsantrag gemacht - so in etwa war das wohl schon die ganze Zeit eigentliches heimliches Ziel dieser Reise. Natürlich beglückwünsche ich meine Klientin vor allem, ihren Partner natürlich auch, und frage mich dabei auch irgendwie, wo ich selbst bleibe mit meinem Beziehungs- und Liebesleben - vieles geht durcheinander, geht vielleicht sogar unter, nur wenig ist real und von Substanz. Doch dazu will ich heute kein großes Thema eröffnen...
Was bleibt noch zu bemerken? Einstein ist weiterhin auf Eis, meine Romane weitestgehend ebenfalls. Für das aktuellste Romanprojekt, das im Prinzip meine Arbeit und meinen Langzeitgast als eine Art Thriller behandelt, hatte ich während dieser Reise einen frischen Impuls, der sich aus der Hilflosigkeit meiner Klientin ergab, und in Bezug auf den Langzeitgast habe ich den unerkannten Technikerbesuch eingearbeitet. Was das Boot und die Donau angeht, so habe ich erfahren, dass wegen einer Gesetzesänderung das Schifffahrtsamt keine Erlaubnisscheine für die Donau mehr ausstellt. Zunächst war ich erschrocken und nahm an, dass ich die Fahrt gar nicht mehr oder nicht mehr reibungslos würde unternehmen können, doch letztlich ergab sich im Gespräch mit einem anderen Donauschiffer, dass dies vor allem daran liege, dass bis auf Serbien alle anderen Donau-Anrainer nun im Schengenraum seien und die Donau Serbien betreffend, da Grenzfluss, internationales Gewässer und somit auch ohne größere Regularien befahrbar sei - letztlich also gute Neuigkeiten. Bleibt weiterhin die Sache mit dem Außenborder und dem Transport. Wenn denn die Erbsumme endlich bei mir ankommt, könnte ich diesbezüglich bestimmt freier agieren, zB einen Trailer kaufen und nach dem Transport wieder verkaufen. Außerdem könnte ich dann auch die Mini-Camper-Frage im Focus oder Mondeo realisieren, am liebsten als Seniorenfahrzeug, Garagenwagen aus erster Hand von privat. Zum Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles, und mir hängt Faust als Abithema noch in Erinnerungsfetzen im Bewusstsein.
Nun bleiben nicht mehr ganz drei Tage mit der Arbeit, davon zwei noch hier an der Küste. Danach muss ich meinem Langzeitgast ins Kreuz treten und wahrscheinlich der Witwe meines Vaters eine Zahlungserinnerung schicken, muss dazu wohl Verzugszinsen ansprechen, außerdem muss ich mir noch klar werden, ob ich beim Kindergeburtstag meiner Tochter aufkreuzen soll. Selbstverständlich feiere ich mit ihr, doch ob ich mit ihren Freundinnen in einem Indoorspielplatz toben soll, da bin ich mir noch unschlüssig. Ansonsten habe ich ein bisschen etwas angelesen zu Hausmitteln bei Antriebslosigkeit, darum werde ich mich zuhause auch kümmern, wie auch weiter um den Habitus-Weckruf, der hier im Arbeitseinsatz kaum zur Geltung kommen kann, und um die Modelle zur Velo-Proa und zu Mikro-Architektur und Atoll/Oase. Ab dem 17. bis zum 27. habe ich zehn Tage keine Schicht, am 28. bis 30. ist mein Kind bei mir. Es bleibt einiges zu tun und Zeit gibt es dafür genügend. Mal sehen, was ich zustande bekomme.
Soweit...

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