Jeder Mensch verfügt über einen moralischen Kompass, in etwa so etwas wie das Gewissen. Damit "weiß" - bewusst oder unbewusst - jeder Mensch, ob das, was er tut, richtig oder falsch ist. Es mag eine graue Zone dazwischen geben, die einer individuellen Interpretation bedarf, aber es gibt auch ganz klare Bereiche moralischer Gebote und Verbote, und jeder Mensch kennt diese.
Wenn sich also ein Selbstmordattentäter oder ein vergewaltigender Soldat zunächst Absolution durch eine geistliche oder weltliche Autorität holt, dann ist dies doch ein Zeichen dafür, dass sein Gewissen funktioniert, dass er also eigentlich weiß, dass das, was er tun will, schlecht ist. Das Gewissen kommt, wenn man so will, aus der "göttlichen Schöpfung", die Absolution kommt aus Menschenmund: Welchem Weg sollte man da besser folgen? Welcher ist dem Wahren und Guten näher?
Diesmal kommt ein neuer Eintrag wieder recht bald, auch mit ein paar Ankündigungen für diesen Blog, der ja jetzt seit einem Jahr in dieser Form läuft. Am 04. Juni voriges Jahr kam der erste Eintrag dieser Serie und heute, am 07. Juni ein Jahr und 26 Blogeinträge später könnte es Zeit sein Bilanz zu ziehen und Veränderungen vorzunehmen. Nach einer Beratung mit ChatGPT die letzten Tage und Wochen zu diversen Aspekten, die mich beschäftigen, wie auch einige bisherige Ideen aufgreifend, möchte ich aus dem Blog zeitnah einen (Video-)Podcast entwickeln, und zwar nicht einfach so, dass ich ihn monologisierend vorlese, sondern indem ich ihn wie eine Art Dialog entwickle zwischen zwei Positionen, von denen die eine eher einem Skeptiker, Advocatus Diaboli oder kynischem Spötter gleicht, die andere versucht dazu eher Klärung oder Lösungen zu finden, tendenziell vielleicht dann in der letztes Mal als druidisch bezeichneten Richtung. In einem möglichen Video dazu, wahrscheinlich KI animiert, s...
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