Heute ist der 1. April. Seit meinem letzten Eintrag vom 16./17. März ist manches passiert, was ich hier kurz zusammenfassen möchte: Der Arbeitseinsatz endete zwar weiterhin mit Differenzen, aber dennoch friedlich. Weil ich der Klientin schon während der Nordseereise ein Geschenk besorgt hatte, was an jenem Nachmittag nur wenige Stunden nach meinem Dienst bei ihr eintraf, schickte sie mir ihre Freude darüber in meinen wohlverdienten Feierabend. Bei unserem Wiedersehen vergangenen Donnerstag auf Freitag war die Stimmung wieder ganz gelöst, sie zeigte mir ihre Freude darüber, dass ich für sie arbeite, und auch sonst war schnell alles wie zuvor, als wir harmonische Zeiten hatten. Dadurch löste sich auch mein Druck, dringend nach einer anderen Arbeitsstelle zu suchen. Dennoch wollte ich mich diesbezüglich auf die Suche machen. Ich kam am 17. also nach Hause. Mein Langzeitgast war wohl am Schlafen, ich war ohnehin zunächst einmal von den neuen Gedanken zu neuen Arbeitshorizonten gefange...
Ein neuer Eintrag nur wenige Tage später Sonntag Nacht am 16. März, weil sich Ereignisse, vor allem innere Gedankenströme, die letzten Tage zu überschlagen scheinen: Die Arbeit brachte mich an den letzten zwei Tagen vor lauter Stress fast zum Burnout, gefühlt, oder in die Nähe einer Depression oder was auch immer, jedenfalls bewegte ich mich zunächst auf Pfaden, auf denen ich überlegte, wie ich geschickt krank feiern und Berufsunfähigkeit abstauben kann, denn Symptome der Überanstrengung, nervlicher Überlastung ließen sich gewiss feststellen, auch nachhaltig. Dann jedoch kam mir ein neuer, optimistischerer Gedanke: Ich bin in falschen Beruf! Ich möchte intellektuell gefordert werden, aber bei meiner aktuellen Arbeit wird man für intellektuelle Tätigkeit beinahe sogar bestraft, zumindest resultieren die meisten Missverständnisse aus einem solchen Gefälle, wenn ich das mal vorsichtig so sagen darf. Meine Geduld und soziale Ader kamen gut zum Tragen in der Arbeit, aber ich möchte meinen G...